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SUMMARY:Julian Wirth führte durch die Sonderausstellung „ZUGESPITZT. Die Kanzler in der Karikatur“ (Artikel von Julian Wirth)
LOCATION:Museum Kelkheim 
DESCRIPTION:<p style="text-align: center;"><span style="color: #993366;"><strong><span 
 style="font-size: 18pt;"><span style="font-size: 24pt;">Stadtarchivar Julia
 n Wirth führte</span></span></strong></span></p><p style="text-align: cente
 r;"><span style="color: #993366;"><strong><span style="font-size: 18pt;">am
  Sonntag, 28. Januar, 15:00 Uhr durch die</span></strong></span></p><p styl
 e="text-align: center;"><img src="images/Zugespitzt_Plakat.jpg" alt="Zugesp
 itzt Plakat" width="560" height="720" style="caret-color: auto;" /></p><p s
 tyle="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 10pt;"><span sty
 le="font-size: 12pt;"><span style="color: #993366;"><em>Zugespitzt – Die Ka
 nzler in der Karikatur </em>ist der Titel der neuesten Ausstellung des Kelk
 heimer Museums sowie Kulturreferats der Stadt. Leihgeberin und Kooperations
 partnerin ist die Stiftung <em>Haus der Geschichte</em> in Bonn</span></spa
 n><span style="color: #993366;">.&nbsp;</span></span></strong></p><p><span 
 style="font-size: 10pt;">Die Ehre der ersten Führung durch die Ausstellung 
 <em>Zugespitzt – Kanzler in der Karikatur </em>oblag Julian Wirth. Das inte
 ressierte Publikum kam zahlreich und wurde von Wirth dazu aufgerufen, sich 
 aktiv einzubringen. Schließlich kennt jede und jeder die Kanzlerin und die 
 Kanzler, weiß Geschichten zu berichten. Die karikierten Regierungschefs sin
 d in gewisser Weise für uns alle ganz individuell erlebte Zeitgeschichte.</
 span></p><p><img src="images/ZUGESPITZTFührungJulian_28.01.2024_3.jpg" alt=
 "ZUGESPITZTFührungJulian 28.01.2024 3" width="560" height="261" /></p><p><s
 pan style="font-size: 10pt;">Die Führung folgte der Chronologie, begann als
 o mit Konrad Adenauer, dem „Alten aus Rhöndorf“. Er prägte die innere Struk
 tur und außenpolitische Orientierung maßgeblich. Karikaturisten nahmen, lau
 t Wirth, seinen machtbewussten Stil ins Visier. Wiederbewaffnung, Wiederver
 einigung, deutsch-französische Aussöhnung und das Verhältnis zu den USA war
 en zentrale Themen seiner Regierung.</span></p><p><img src="images/ZUGESPIT
 ZTFührungJulian_28.01.2024_4.jpg" alt="ZUGESPITZTFührungJulian 28.01.2024 4
 " /></p><p><em>Das Satire-Magazin „Simplicissimus“ beschwerte sich über die
  „magere Kost“. Nur noch Adenauer! Früher hatte man noch Archetypen wie Kra
 utjunker und Schlotbarone über die man sich lustig machen konnte. Das ist p
 assé. Adenauer dominiert alles.</em></p><p><span style="font-size: 10pt;">A
 denauer war kein Freund von Ludwig Erhard, wollte ihn nicht als Kanzler. Un
 d doch wurde der „Dicke mit der Zigarre“ Kanzler. </span></p><p><img src="i
 mages/ZUGESPITZTFührungJulian_28.01.2024_5.jpg" alt="ZUGESPITZTFührungJulia
 n 28.01.2024 5" /></p><p><span style="font-size: 10pt;">Ein beliebtes Thema
  bei den Karikaturen. Erhard gilt als “Vater des Wirtschaftswunders”. Als s
 olcher erfreut er sich auch heute noch einer gewissen Popularität. Tatsächl
 ich ist er als Kanzler aber eher glücklos, so Wirth, und muss nach drei Jah
 ren im Amt seinen Hut wieder nehmen. Die Karikaturen thematisieren insbeson
 dere seine Führungsschwäche.</span></p><p><img src="images/ZUGESPITZTFührun
 gJulian_28.01.2024_6.jpg" alt="ZUGESPITZTFührungJulian 28.01.2024 6" width=
 "560" height="303" /></p><p><span style="font-size: 10pt;">Als wandelnder V
 ermittlungsausschuss wiederum wurde Kurt Georg Kiesinger häufig dargestellt
 . Ständig versuchte er die Wogen innerhalb der ersten großen Koalition zu g
 lätten. Wirth erklärte, dass er zum Schluss damit scheiterte. Auch vielleic
 ht wegen seiner ehemaligen Mitgliedschaft in der NSDAP. Gefundenes Fressen 
 für die Karikaturisten, so Wirth.</span></p><p><img src="images/ZUGESPITZTF
 ührungJulian_28.01.2024_7.jpg" alt="ZUGESPITZTFührungJulian 28.01.2024 7" w
 idth="560" height="262" /></p><p><em>Willy Brandt, Lieblingspolitiker viele
 r Deutscher, war der Kanzler der Ostpolitik. Später sollten ihn die Guillau
 me-Affäre und innerparteiliche Intrigen das Amt kosten.</em></p><p><span st
 yle="font-size: 10pt;">Eine Zäsur erfolgte und Willy Brandt wurde Kanzler. 
 „Genosse Trend“ erfreute sich bei den Medien und gerade der jüngeren Genera
 tion großer Beliebtheit. Die Karikaturen spiegeln das wider, erläutert der 
 Historiker-Archivar. Markenzeichen der Satire sind seine mächtige Stirn, se
 in Lächeln und die einzelne Locke vorne. Wirth betont, dass in seiner zweit
 en Amtszeit die Karikaturen schonungslos seine Schwächen entlarven.&nbsp;&n
 bsp;</span></p><p><img src="images/ZUGESPITZTFührungJulian_28.01.2024_8.jpg
 " alt="ZUGESPITZTFührungJulian 28.01.2024 8" width="560" height="261" /></p
 ><p><em>Helmut Schmidt erfuhr die maximale Ehrung durch den Spiegel als er 
 wie Otto von Bismarck „gleich“ karikiert wurde: „Der Lotse geht von Bord“.<
 /em></p><p><span style="font-size: 10pt;">Der „Macher“ Helmut Schmidt übern
 immt daraufhin das Ruder. Krisenbewältigung steht auf der Tagesordnung: Wir
 tschaftsprobleme, Massenarbeitslosigkeit, Linksterrorismus und Ost-West-Spa
 nnungen. Schmidt scheint besonders geeignet, eine starke Führungspersönlich
 keit, ein „Lotse” in der Bildsprache der Karikatur, so Wirth.</span></p><p>
 <span style="font-size: 10pt;">Wirth: „Vom linkischen Landei zum großen Eur
 opäer, das ist Kohl!“</span></p><p><img src="images/ZUGESPITZTFührungJulian
 _28.01.2024_9.jpg" alt="ZUGESPITZTFührungJulian 28.01.2024 9" /></p><p><em>
 Hier erklärt Wirth Kohls Werden vom Landei zum großen Europäer.</em></p><p>
 <span style="font-size: 10pt;">Dieses Bild von Helmut Kohl hatten viele Deu
 tsche und die Karikaturen zeichneten sich u.a. dafür verantwortlich. Mal wi
 rd er als „Birne“ dargestellt, dann erscheint er in Nachfolge Wilhelms II. 
 oder gar als „Superman“, er wird zum „Patrioten“.</span></p><p><span style=
 "font-size: 10pt;">Vom Kanzler der Wiedervereinigung zum Medienmenschen Ger
 hard Schröder. </span></p><p><img src="images/ZUGESPITZTFührungJulian_28.01
 .2024_10.jpg" alt="ZUGESPITZTFührungJulian 28.01.2024 10" width="560" heigh
 t="195" /></p><p><span style="font-size: 10pt;">Die Karikaturisten überspit
 zen Schröders Medienpräsenz und präsentieren ihn als Alleinunterhalter. Sie
  spotten über seine Selbstinszenierung als Freund feiner Kleidung und teure
 r Zigarren, so Wirth.</span></p><p><img src="images/ZUGESPITZTFührungJulian
 _28.01.2024_11.jpg" alt="ZUGESPITZTFührungJulian 28.01.2024 11" width="560"
  height="261" /></p><p><em>Angela Merkel, karikiert u.a. von Karl Lagerfeld
 . Das „Mädchen“ sollte zur „Mächtigsten Frau Europas“ aufsteigen.&nbsp;</em
 ></p><p><span style="font-size: 10pt;">Angela Merkel avanciert zur „mächtig
 sten Frau Europas“. Wirth: „Ob im Blümchenkleid oder Hosenanzug - stets mac
 htvoll wird sie in den Karikaturen dargestellt, als „Mutti”, wenn Not am Ma
 nn ist.“ In den europäischen Krisen kehrt allerdings auch der Deutsche mit 
 Hakenkreuz und Pickelhaube in die Karikaturen zurück.</span></p><p><img src
 ="images/ZUGESPITZTFührungJulian_28.01.2024_12.jpg" alt="ZUGESPITZTFührungJ
 ulian 28.01.2024 12" width="560" height="180" /></p><p><span style="font-si
 ze: 10pt;">Olaf Scholz „beerbte“ 2021 „Mutti Merkel“. Thema der Karikaturen
  sind die ungleichen Koalitionspartner SPD, FDP und Grüne sowie Waffenliefe
 rung an die Ukraine.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Die Führun
 g fand ihr Ende und Julian Wirth war begeistert: von der Ausstellung und vo
 n seinen diskussionsfreudigen Gästen. Der Dank gilt den Besucherinnen und B
 esuchern der Führung, die eigentlich keine war. Es war eine historisch-poli
 tische Runde. Jede und jeder brachte sich gewinnbringend ein. Dafür ein gro
 ßer Dank! Auch an Karin Kofler für die Aufsicht und Jürgen Moog für die tol
 len Bilder.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Text: Julian Wirth<
 /span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Fotos: Jürgen Moog</span></p>
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p style="text-align: center;"><span style="color: #993366;"><strong><span 
 style="font-size: 18pt;"><span style="font-size: 24pt;">Stadtarchivar Julia
 n Wirth führte</span></span></strong></span></p><p style="text-align: cente
 r;"><span style="color: #993366;"><strong><span style="font-size: 18pt;">am
  Sonntag, 28. Januar, 15:00 Uhr durch die</span></strong></span></p><p styl
 e="text-align: center;"><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Zug
 espitzt_Plakat.jpg" alt="Zugespitzt Plakat" width="560" height="720" style=
 "caret-color: auto;" /></p><p style="text-align: center;"><strong><span sty
 le="font-size: 10pt;"><span style="font-size: 12pt;"><span style="color: #9
 93366;"><em>Zugespitzt – Die Kanzler in der Karikatur </em>ist der Titel de
 r neuesten Ausstellung des Kelkheimer Museums sowie Kulturreferats der Stad
 t. Leihgeberin und Kooperationspartnerin ist die Stiftung <em>Haus der Gesc
 hichte</em> in Bonn</span></span><span style="color: #993366;">.&nbsp;</spa
 n></span></strong></p><p><span style="font-size: 10pt;">Die Ehre der ersten
  Führung durch die Ausstellung <em>Zugespitzt – Kanzler in der Karikatur </
 em>oblag Julian Wirth. Das interessierte Publikum kam zahlreich und wurde v
 on Wirth dazu aufgerufen, sich aktiv einzubringen. Schließlich kennt jede u
 nd jeder die Kanzlerin und die Kanzler, weiß Geschichten zu berichten. Die 
 karikierten Regierungschefs sind in gewisser Weise für uns alle ganz indivi
 duell erlebte Zeitgeschichte.</span></p><p><img src="https://www.museum-kel
 kheim.de/images/ZUGESPITZTFührungJulian_28.01.2024_3.jpg" alt="ZUGESPITZTFü
 hrungJulian 28.01.2024 3" width="560" height="261" /></p><p><span style="fo
 nt-size: 10pt;">Die Führung folgte der Chronologie, begann also mit Konrad 
 Adenauer, dem „Alten aus Rhöndorf“. Er prägte die innere Struktur und außen
 politische Orientierung maßgeblich. Karikaturisten nahmen, laut Wirth, sein
 en machtbewussten Stil ins Visier. Wiederbewaffnung, Wiedervereinigung, deu
 tsch-französische Aussöhnung und das Verhältnis zu den USA waren zentrale T
 hemen seiner Regierung.</span></p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.
 de/images/ZUGESPITZTFührungJulian_28.01.2024_4.jpg" alt="ZUGESPITZTFührungJ
 ulian 28.01.2024 4" /></p><p><em>Das Satire-Magazin „Simplicissimus“ beschw
 erte sich über die „magere Kost“. Nur noch Adenauer! Früher hatte man noch 
 Archetypen wie Krautjunker und Schlotbarone über die man sich lustig machen
  konnte. Das ist passé. Adenauer dominiert alles.</em></p><p><span style="f
 ont-size: 10pt;">Adenauer war kein Freund von Ludwig Erhard, wollte ihn nic
 ht als Kanzler. Und doch wurde der „Dicke mit der Zigarre“ Kanzler. </span>
 </p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/ZUGESPITZTFührungJul
 ian_28.01.2024_5.jpg" alt="ZUGESPITZTFührungJulian 28.01.2024 5" /></p><p><
 span style="font-size: 10pt;">Ein beliebtes Thema bei den Karikaturen. Erha
 rd gilt als “Vater des Wirtschaftswunders”. Als solcher erfreut er sich auc
 h heute noch einer gewissen Popularität. Tatsächlich ist er als Kanzler abe
 r eher glücklos, so Wirth, und muss nach drei Jahren im Amt seinen Hut wied
 er nehmen. Die Karikaturen thematisieren insbesondere seine Führungsschwäch
 e.</span></p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/ZUGESPITZTF
 ührungJulian_28.01.2024_6.jpg" alt="ZUGESPITZTFührungJulian 28.01.2024 6" w
 idth="560" height="303" /></p><p><span style="font-size: 10pt;">Als wandeln
 der Vermittlungsausschuss wiederum wurde Kurt Georg Kiesinger häufig darges
 tellt. Ständig versuchte er die Wogen innerhalb der ersten großen Koalition
  zu glätten. Wirth erklärte, dass er zum Schluss damit scheiterte. Auch vie
 lleicht wegen seiner ehemaligen Mitgliedschaft in der NSDAP. Gefundenes Fre
 ssen für die Karikaturisten, so Wirth.</span></p><p><img src="https://www.m
 useum-kelkheim.de/images/ZUGESPITZTFührungJulian_28.01.2024_7.jpg" alt="ZUG
 ESPITZTFührungJulian 28.01.2024 7" width="560" height="262" /></p><p><em>Wi
 lly Brandt, Lieblingspolitiker vieler Deutscher, war der Kanzler der Ostpol
 itik. Später sollten ihn die Guillaume-Affäre und innerparteiliche Intrigen
  das Amt kosten.</em></p><p><span style="font-size: 10pt;">Eine Zäsur erfol
 gte und Willy Brandt wurde Kanzler. „Genosse Trend“ erfreute sich bei den M
 edien und gerade der jüngeren Generation großer Beliebtheit. Die Karikature
 n spiegeln das wider, erläutert der Historiker-Archivar. Markenzeichen der 
 Satire sind seine mächtige Stirn, sein Lächeln und die einzelne Locke vorne
 . Wirth betont, dass in seiner zweiten Amtszeit die Karikaturen schonungslo
 s seine Schwächen entlarven.&nbsp;&nbsp;</span></p><p><img src="https://www
 .museum-kelkheim.de/images/ZUGESPITZTFührungJulian_28.01.2024_8.jpg" alt="Z
 UGESPITZTFührungJulian 28.01.2024 8" width="560" height="261" /></p><p><em>
 Helmut Schmidt erfuhr die maximale Ehrung durch den Spiegel als er wie Otto
  von Bismarck „gleich“ karikiert wurde: „Der Lotse geht von Bord“.</em></p>
 <p><span style="font-size: 10pt;">Der „Macher“ Helmut Schmidt übernimmt dar
 aufhin das Ruder. Krisenbewältigung steht auf der Tagesordnung: Wirtschafts
 probleme, Massenarbeitslosigkeit, Linksterrorismus und Ost-West-Spannungen.
  Schmidt scheint besonders geeignet, eine starke Führungspersönlichkeit, ei
 n „Lotse” in der Bildsprache der Karikatur, so Wirth.</span></p><p><span st
 yle="font-size: 10pt;">Wirth: „Vom linkischen Landei zum großen Europäer, d
 as ist Kohl!“</span></p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/
 ZUGESPITZTFührungJulian_28.01.2024_9.jpg" alt="ZUGESPITZTFührungJulian 28.0
 1.2024 9" /></p><p><em>Hier erklärt Wirth Kohls Werden vom Landei zum große
 n Europäer.</em></p><p><span style="font-size: 10pt;">Dieses Bild von Helmu
 t Kohl hatten viele Deutsche und die Karikaturen zeichneten sich u.a. dafür
  verantwortlich. Mal wird er als „Birne“ dargestellt, dann erscheint er in 
 Nachfolge Wilhelms II. oder gar als „Superman“, er wird zum „Patrioten“.</s
 pan></p><p><span style="font-size: 10pt;">Vom Kanzler der Wiedervereinigung
  zum Medienmenschen Gerhard Schröder. </span></p><p><img src="https://www.m
 useum-kelkheim.de/images/ZUGESPITZTFührungJulian_28.01.2024_10.jpg" alt="ZU
 GESPITZTFührungJulian 28.01.2024 10" width="560" height="195" /></p><p><spa
 n style="font-size: 10pt;">Die Karikaturisten überspitzen Schröders Medienp
 räsenz und präsentieren ihn als Alleinunterhalter. Sie spotten über seine S
 elbstinszenierung als Freund feiner Kleidung und teurer Zigarren, so Wirth.
 </span></p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/ZUGESPITZTFüh
 rungJulian_28.01.2024_11.jpg" alt="ZUGESPITZTFührungJulian 28.01.2024 11" w
 idth="560" height="261" /></p><p><em>Angela Merkel, karikiert u.a. von Karl
  Lagerfeld. Das „Mädchen“ sollte zur „Mächtigsten Frau Europas“ aufsteigen.
 &nbsp;</em></p><p><span style="font-size: 10pt;">Angela Merkel avanciert zu
 r „mächtigsten Frau Europas“. Wirth: „Ob im Blümchenkleid oder Hosenanzug -
  stets machtvoll wird sie in den Karikaturen dargestellt, als „Mutti”, wenn
  Not am Mann ist.“ In den europäischen Krisen kehrt allerdings auch der Deu
 tsche mit Hakenkreuz und Pickelhaube in die Karikaturen zurück.</span></p><
 p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/ZUGESPITZTFührungJulian_2
 8.01.2024_12.jpg" alt="ZUGESPITZTFührungJulian 28.01.2024 12" width="560" h
 eight="180" /></p><p><span style="font-size: 10pt;">Olaf Scholz „beerbte“ 2
 021 „Mutti Merkel“. Thema der Karikaturen sind die ungleichen Koalitionspar
 tner SPD, FDP und Grüne sowie Waffenlieferung an die Ukraine.</span></p><p>
 <span style="font-size: 10pt;">Die Führung fand ihr Ende und Julian Wirth w
 ar begeistert: von der Ausstellung und von seinen diskussionsfreudigen Gäst
 en. Der Dank gilt den Besucherinnen und Besuchern der Führung, die eigentli
 ch keine war. Es war eine historisch-politische Runde. Jede und jeder brach
 te sich gewinnbringend ein. Dafür ein großer Dank! Auch an Karin Kofler für
  die Aufsicht und Jürgen Moog für die tollen Bilder.</span></p><p><span sty
 le="font-size: 10pt;">Text: Julian Wirth</span></p><p><span style="font-siz
 e: 10pt;">Fotos: Jürgen Moog</span></p>
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