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SUMMARY:Führung zur Festveranstaltung 1150 Jahre Hornau (Artikel von Museumspädagogin Dr. Kirstin Funke)
LOCATION:Kelkheim-Hornau
DESCRIPTION:Auf den Spuren des Ritters Kuno von Hornau\n\nIm Rahmen der 1150-Jahrfeier 
 von Hornau fanden sich am 22. Juni 2024, 13:00 Uhr viele Kinder und auch Er
 wachsene auf dem Gagernplatz ein. Vorn rechts ist der Gedenkstein für die 1
 100-Jahrfeier zu sehen.\nIm Jahre 1333 lebte einst ein Ritter in Kelkheim, 
 Ritter Kuno von Hornau. Woher wissen wir das? Die Menschen hatten die Schri
 ft bereits erfunden und es gibt auch tatsächlich eine Urkunde aus dem Jahr 
 1333, die Kuno als Untervogt des Lehnsherrn der Burg Eppstein benennt.\nAbe
 r da das schon trockene Fakten sind, wurden die Kinder und auch die Erwachs
 enen in das Leben und die Erziehung von zukünftigen kleinen Rittern und Frä
 ulein eingeführt. Die magische Zahl „7“ spielt dabei eine große Rolle. So m
 ussten die Jungen und auch die Mädchen mit sieben Jahren  beginnen die sieb
 en Tugenden ihrer Ausbildung zu absolvieren. Übrigens die Jungen brauchten 
 nicht schreiben zu lernen J, das lernten die Mädchen. Mit 21 Jahren, war de
 r ganze Spuk vorbei und man war in damaliger Zeit erwachsen. Nun mussten di
 e Erwachsen aber endlich auch einmal Hand anlegen und die Kinder, ob Mädche
 n oder Junge, denn wir sind ja heute fortschrittlicher, wurden allesamt mit
  ordentlichem Schwur zu Rittern und Ritterinnen geschlagen.\n\nAuf unserer 
 Tour gab es aber noch mehr Einblicke in das einstmals sumpfige Hurnowa, z.B
 . wurde über Ess- und Trinkgewohnheiten, Fehden – also handfeste Streiterei
 en –  und Wappen gesprochen.\n\nWeiter ging es entlang des Liederbachs.\nWa
 s blieb nun übrig aus dem Mittelalter? Auch das wurde geklärt. Nicht nur Re
 ste von alten Schriften, Mauern oder Geschirr, nein auch Sprichworte. Dabei
  konnten vor allem unsere Erwachsenen Zuhörer mit umfangreichen Beispielen 
 punkten. Haben sie schon einmal „für jemanden eine Lanze gebrochen?“\nText:
  Kirstin Funke\nFotos: Jürgen Moog\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000; font-size: 18pt
 ;"><strong>Auf den Spuren des Ritters Kuno von Hornau</strong></span></p><p
  style="text-align: center;"><img src="https://www.museum-kelkheim.de/image
 s/FührungKirstinFunkeRitterKuno_1150JahreHornau_22.06.2024_1.jpg" alt="Führ
 ungKirstinFunkeRitterKuno 1150JahreHornau 22.06.2024 1" width="650" height=
 "303" /></p><p><em><span style="font-size: 10pt;">Im Rahmen der 1150-Jahrfe
 ier von Hornau fanden sich am 22. Juni 2024, 13:00 Uhr viele Kinder und auc
 h Erwachsene auf dem Gagernplatz ein. Vorn rechts ist der Gedenkstein für d
 ie 1100-Jahrfeier zu sehen.</span></em></p><p><span style="font-size: 10pt;
 ">Im Jahre 1333 lebte einst ein Ritter in Kelkheim, Ritter Kuno von Hornau.
  Woher wissen wir das? Die Menschen hatten die Schrift bereits erfunden und
  es gibt auch tatsächlich eine Urkunde aus dem Jahr 1333, die Kuno als Unte
 rvogt des Lehnsherrn der Burg Eppstein benennt.</span></p><p><span style="f
 ont-size: 10pt;">Aber da das schon trockene Fakten sind, wurden die Kinder 
 und auch die Erwachsenen in das Leben und die Erziehung von zukünftigen kle
 inen Rittern und Fräulein eingeführt. Die magische Zahl „7“ spielt dabei ei
 ne große Rolle. So mussten die Jungen und auch die Mädchen mit sieben Jahre
 n&nbsp; beginnen die sieben Tugenden ihrer Ausbildung zu absolvieren. Übrig
 ens die Jungen brauchten nicht schreiben zu lernen J, das lernten die Mädch
 en. Mit 21 Jahren, war der ganze Spuk vorbei und man war in damaliger Zeit 
 erwachsen. Nun mussten die Erwachsen aber endlich auch einmal Hand anlegen 
 und die Kinder, ob Mädchen oder Junge, denn wir sind ja heute fortschrittli
 cher, wurden allesamt mit ordentlichem Schwur zu Rittern und Ritterinnen ge
 schlagen.</span></p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Führ
 ungKirstinFunkeRitterKuno_1150JahreHornau_22.06.2024_2.jpg" alt="FührungKir
 stinFunkeRitterKuno 1150JahreHornau 22.06.2024 2" width="650" height="303" 
 /></p><p><span style="font-size: 10pt;">Auf unserer Tour gab es aber noch m
 ehr Einblicke in das einstmals sumpfige Hurnowa, z.B. wurde über Ess- und T
 rinkgewohnheiten, Fehden – also handfeste Streitereien –&nbsp; und Wappen g
 esprochen.</span></p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Füh
 rungKirstinFunkeRitterKuno_1150JahreHornau_22.06.2024_3.jpg" alt="FührungKi
 rstinFunkeRitterKuno 1150JahreHornau 22.06.2024 3" width="650" height="304"
  /></p><p><em>Weiter ging es entlang des Liederbachs.</em></p><p><span styl
 e="font-size: 10pt;">Was blieb nun übrig aus dem Mittelalter? Auch das wurd
 e geklärt. Nicht nur Reste von alten Schriften, Mauern oder Geschirr, nein 
 auch Sprichworte. Dabei konnten vor allem unsere Erwachsenen Zuhörer mit um
 fangreichen Beispielen punkten. Haben sie schon einmal „für jemanden eine L
 anze gebrochen?“</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Text: Kirstin 
 Funke</span></p><p>Fotos: Jürgen Moog</p>
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