BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//jEvents 2.0 for Joomla//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20241027T020000
RDATE:20250330T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20251026T020000
RDATE:20260329T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20261025T020000
RDATE:20270328T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20271031T020000
RDATE:20280326T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20281029T020000
RDATE:20290325T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20291028T020000
RDATE:20300331T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20301027T020000
RDATE:20310330T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20311026T020000
RDATE:20320328T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20240412T160000
RDATE:20241027T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20250330T030000
RDATE:20251026T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20260329T030000
RDATE:20261025T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20270328T030000
RDATE:20271031T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20280326T030000
RDATE:20281029T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20290325T030000
RDATE:20291028T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20300331T030000
RDATE:20301027T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20310330T030000
RDATE:20311026T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:36a3143b0f60fbe1d3ad46003fa676f8
CATEGORIES:Termine
CREATED:20250303T110943
SUMMARY:Auf dem Gagernweg durch Alt-Hornau (Artikel von Julian Wirth)
LOCATION:Kelkheim-Hornau
DESCRIPTION:Auf den Spuren von Kelkheims\nberühmtester Familie\n\nmit Autor Torsten Wei
 gelt und Archivar Julian Wirth\nam 13. April 2025, 16:00 Uhr\nEin historisc
 her Rundgang auf dem Gagernweg zum Leben und Wirken der Familie von Gagern 
 für die Deutsche Einheit und eine parlamentarische Verfassung.\nKelkheim er
 innert sich an eine Familie, deren Name untrennbar mit den frühen Jahren de
 r deutschen Demokratie verbunden ist: die von Gagern.\n \nBeim historischen
  Rundgang „Das Hornau der Gagern – Eine Wiege der deutschen Demokratie?“ fü
 hrten Torsten Weigelt (Autor und Journalist) und Julian Wirth M.A. (Stadtar
 chivar) durch das ehemalige Dorf Hornau – auf den Spuren einer Revolution, 
 die scheiterte und doch Geschichte schrieb.\n\n„Die Gagern haben das politi
 sche Denken im Deutschland des 19. Jahrhunderts entscheidend geprägt. Ihr W
 irken verleiht Hornau eine ungeahnte historische Tiefe“, erklärte Stadtarch
 ivar Julian Wirth.\n An mehreren Stationen wurde die Verbindung zwischen lo
 kaler Geschichte und großer Politik sichtbar gemacht.\nHofgut Hornau und di
 e Martinskirche\n Wer die Gegenwart verstehen will, muss die Vergangenheit 
 kennen. Demokratie als Staats- und Regierungsform ist kein Selbstzweck. Die
 sen Punkt versuchte Wirth gleich zu Anfang des Spaziergangs deutlich zu mac
 hen, indem er auf die ungarischen und amerikanischen Präsidenten verwies – 
 Männer, die demokratische Spielregeln verachten.\n Auch 1848 herrschte eine
  Verachtung gegenüber Freiheitsrechten und Rechtsstaat. „Ein Umstand, den d
 ie Gagern verändern wollten“, so Wirth. Schon vor über 175 Jahren sei für e
 twas gekämpft worden, was auch heute wieder in Gefahr ist.\n\nDabei taten s
 ich vor allem die Brüder Heinrich und Max von Gagern hervor, die beide als 
 Abgeordnete in die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche einzo
 gen, das erste frei gewählte gesamtdeutsche Parlament überhaupt, wie Torste
 n Weigelt erläuterte. Beide setzten sich darin für eine freiheitliche Verfa
 ssung und einen einheitlichen Staat ein. \nBei Hornaus alter Waage\n Dass a
 usgerechnet von Hornau Impulse politischer Natur ausgingen, erkläre sich au
 s dem Umstand, dass Hans von Gagern, Vater der „politischen Brüder“ von 184
 8, sich hier seinen Sitz nahm, so Wirth. Das Hofgut sei auch der zentrale W
 irtschaftsort Hornaus geworden. Es wurde hier nicht nur nebeneinander geleb
 t, sondern auch miteinander. \n\n„Hornau ist ein Ort der Demokratiegeschich
 te“, erklärte Wirth. Hier sei diskutiert worden, hier sprachen Aristokrat u
 nd Bauer miteinander.\nHornauer Straße mit Blick auf den Staufen\n Der „Sch
 wur“ könne aus einem Gemälde Caspar David Friedrichs stammen, so Wirth. Gem
 eint ist der Staufenschwur. Auf dem Berg Staufen versprachen sich die Söhne
  Hans Christophs, all ihre Kraft der Einheit und Freiheit Deutschlands aufz
 uopfern. Später sollten Friedrich, Heinrich und Max genau das tun – ganz im
  Geiste der Romantik, einer Bewegung, die sich nicht nur in der Kunst, sond
 ern eben auch in der Politik niederschlug.\nFriedhof mit Gagerngräbern\n Ma
 nche Revolutionen erscheinen im Nachgang erfolgreich. In der Zeit nach 1848
  wurde die Revolution zuerst als gescheitert betrachtet – aus gutem Grund. 
 Es gab keinen Einheitsstaat, keine Verfassung für alle deutschen Länder, ni
 cht einmal ein nennenswertes Parlament. Das Reich sollte später durch „Blut
  und Eisen“ gegründet werden, wie Wirth betonte. Die Demokraten und Republi
 kaner waren an der militärischen Macht der alten adeligen Kräfte gescheiter
 t.\n\n„Es geht um mehr als Geschichte“, sagte Torsten Weigelt. „Es geht um 
 die Frage, wie politische Ideale entstehen – und was davon bleibt. Die Gage
 rn stehen sinnbildlich für den demokratischen Aufbruch in einer Zeit der Um
 brüche.“\nDer Spaziergang bot einen ebenso informativen wie nachdenklichen 
 Zugang zur regionalen Vergangenheit – und stellt Verbindungen her zu Fragen
 , die bis heute aktuell sind.\n Wir bedanken uns ausdrücklich bei den inter
 essierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Führung.\nText: Julian Wirth\
 nFotos: Wolfgang Pfankuch\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 24pt; color: #ff0000
 ;"><strong>Auf den Spuren von Kelkheims</strong></span></p><p style="text-a
 lign: center;"><span style="font-size: 24pt; color: #ff0000;"><strong>berüh
 mtester Familie</strong></span></p><p style="text-align: center;"><img src=
 "https://www.museum-kelkheim.de/images/Führung_J.Wirth_u._T.Weigelt_zum_Sta
 ufen_14.05.2023_5.jpg" alt="Führung J.Wirth u. T.Weigelt zum Staufen 14.05.
 2023 5" width="650" height="366" /></p><p style="text-align: center;"><span
  style="font-size: 18pt;"><strong><span style="color: #ff0000;">mit Autor T
 orsten Weigelt und Archivar Julian Wirth</span></strong></span></p><p style
 ="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="
 color: #ff0000;">am 13. April 2025, 16:00 Uhr</span></strong></span></p><p 
 style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 12pt;">Ein hist
 orischer Rundgang auf dem Gagernweg zum Leben und Wirken der Familie von Ga
 gern für die Deutsche Einheit und eine parlamentarische Verfassung.</span><
 /strong></p><p><span style="font-size: 12pt;">Kelkheim erinnert sich an ein
 e Familie, deren Name untrennbar mit den frühen Jahren der deutschen Demokr
 atie verbunden ist: die <em>von Gagern</em>.</span><br /><span style="font-
 size: 12pt;"> </span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Beim historische
 n Rundgang „Das Hornau der Gagern – Eine Wiege der deutschen Demokratie?“ f
 ührten Torsten Weigelt (Autor und Journalist) und Julian Wirth M.A. (Stadta
 rchivar) durch das ehemalige Dorf Hornau – auf den Spuren einer Revolution,
  die scheiterte und doch Geschichte schrieb.</span></p><p><img src="https:/
 /www.museum-kelkheim.de/images/Gagernwegführung_mit_Julian_wirth_und_Torste
 n_Weigelt__13.04.2025_1.JPG" alt="Gagernwegführung mit Julian wirth und Tor
 sten Weigelt 13.04.2025 1" width="650" height="303" style="display: block; 
 margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p><p><span style="font-size: 12
 pt;">„Die Gagern haben das politische Denken im Deutschland des 19. Jahrhun
 derts entscheidend geprägt. Ihr Wirken verleiht Hornau eine ungeahnte histo
 rische Tiefe“, erklärte Stadtarchivar Julian Wirth.</span><br /><span style
 ="font-size: 12pt;"> An mehreren Stationen wurde die Verbindung zwischen lo
 kaler Geschichte und großer Politik sichtbar gemacht.</span></p><p><span st
 yle="font-size: 12pt;"><strong>Hofgut Hornau und die Martinskirche<br /> </
 strong>Wer die Gegenwart verstehen will, muss die Vergangenheit kennen. Dem
 okratie als Staats- und Regierungsform ist kein Selbstzweck. Diesen Punkt v
 ersuchte Wirth gleich zu Anfang des Spaziergangs deutlich zu machen, indem 
 er auf die ungarischen und amerikanischen Präsidenten verwies – Männer, die
  demokratische Spielregeln verachten.</span><br /><span style="font-size: 1
 2pt;"> Auch 1848 herrschte eine Verachtung gegenüber Freiheitsrechten und R
 echtsstaat. „Ein Umstand, den die Gagern verändern wollten“, so Wirth. Scho
 n vor über 175 Jahren sei für etwas gekämpft worden, was auch heute wieder 
 in Gefahr ist.</span></p><p style="text-align: center;"><img src="https://w
 ww.museum-kelkheim.de/images/Gagernwegführung_mit_Julian_wirth_und_Torsten_
 Weigelt__13.04.2025_2.jpg" alt="Gagernwegführung mit Julian wirth und Torst
 en Weigelt 13.04.2025 2" width="650" height="215" /></p><p><span style="fon
 t-size: 12pt;">Dabei taten sich vor allem die Brüder Heinrich und Max von G
 agern hervor, die beide als Abgeordnete in die Nationalversammlung in der F
 rankfurter Paulskirche einzogen, das erste frei gewählte gesamtdeutsche Par
 lament überhaupt, wie Torsten Weigelt erläuterte. Beide setzten sich darin 
 für eine freiheitliche Verfassung und einen einheitlichen Staat ein.&nbsp;<
 /span></p><p><span style="font-size: 12pt;"><strong>Bei Hornaus alter Waage
 <br /> </strong>Dass ausgerechnet von Hornau Impulse politischer Natur ausg
 ingen, erkläre sich aus dem Umstand, dass Hans von Gagern, Vater der „polit
 ischen Brüder“ von 1848, sich hier seinen Sitz nahm, so Wirth. Das Hofgut s
 ei auch der zentrale Wirtschaftsort Hornaus geworden. Es wurde hier nicht n
 ur nebeneinander gelebt, sondern auch miteinander. </span></p><p style="tex
 t-align: center;"><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Gagernweg
 führung_mit_Julian_wirth_und_Torsten_Weigelt__13.04.2025_4.JPG" alt="Gagern
 wegführung mit Julian wirth und Torsten Weigelt 13.04.2025 4" width="650" h
 eight="334" /></p><p><span style="font-size: 12pt;">„Hornau ist ein Ort der
  Demokratiegeschichte“, erklärte Wirth. Hier sei diskutiert worden, hier sp
 rachen Aristokrat und Bauer miteinander.</span></p><p><span style="font-siz
 e: 12pt;"><strong>Hornauer Straße mit Blick auf den Staufen<br /> </strong>
 Der „Schwur“ könne aus einem Gemälde Caspar David Friedrichs stammen, so Wi
 rth. Gemeint ist der Staufenschwur. Auf dem Berg Staufen versprachen sich d
 ie Söhne Hans Christophs, all ihre Kraft der Einheit und Freiheit Deutschla
 nds aufzuopfern. Später sollten Friedrich, Heinrich und Max genau das tun –
  ganz im Geiste der Romantik, einer Bewegung, die sich nicht nur in der Kun
 st, sondern eben auch in der Politik niederschlug.</span></p><p><span style
 ="font-size: 12pt;"><strong>Friedhof mit Gagerngräbern<br /> </strong>Manch
 e Revolutionen erscheinen im Nachgang erfolgreich. In der Zeit nach 1848 wu
 rde die Revolution zuerst als gescheitert betrachtet – aus gutem Grund. Es 
 gab keinen Einheitsstaat, keine Verfassung für alle deutschen Länder, nicht
  einmal ein nennenswertes Parlament. Das Reich sollte später durch „Blut un
 d Eisen“ gegründet werden, wie Wirth betonte. Die Demokraten und Republikan
 er waren an der militärischen Macht der alten adeligen Kräfte gescheitert.<
 /span></p><p style="text-align: center;"><img src="https://www.museum-kelkh
 eim.de/images/Gagernwegführung_mit_Julian_wirth_und_Torsten_Weigelt__13.04.
 2025_6.jpg" alt="Gagernwegführung mit Julian wirth und Torsten Weigelt 13.0
 4.2025 6" width="650" height="303" /></p><p style="text-align: justify;"><s
 pan style="font-size: 12pt;">„Es geht um mehr als Geschichte“, sagte Torste
 n Weigelt. „Es geht um die Frage, wie politische Ideale entstehen – und was
  davon bleibt. Die Gagern stehen sinnbildlich für den demokratischen Aufbru
 ch in einer Zeit der Umbrüche.“</span></p><p><span style="font-size: 12pt;"
 >Der Spaziergang bot einen ebenso informativen wie nachdenklichen Zugang zu
 r regionalen Vergangenheit – und stellt Verbindungen her zu Fragen, die bis
  heute aktuell sind.</span><br /><span style="font-size: 12pt;"> Wir bedank
 en uns ausdrücklich bei den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern 
 der Führung.</span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Text: Julian Wirth
 </span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Fotos: Wolfgang Pfankuch</span
 ></p>
DTSTAMP:20260613T024017
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250413T160000
SEQUENCE:0
TRANSP:OPAQUE
END:VEVENT
END:VCALENDAR