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SUMMARY:Vorstellung des Konzeptes „Neues Museum Feldbergstraße“ sowie „Möbel des Jahres 2017“ für die neuen Mitglieder und die Presse (Artikel von Jürgen Moog)
DESCRIPTION:<p>Am 8. August, 10:30 Uhr hatte der Museumsverein seine Neumitglieder des 
 Jahres 2017 und die Presse in das Museum Kelkheim eingeladen.</p><p style="
 text-align: center;">&nbsp;<img src="images/1MKKonzNeuMit_01.jpg" alt="1MKK
 onzNeuMit 01" /></p><p>Der Vorsitzende des Museumsvereins Jürgen Moog begrü
 ßte die Gäste und erläuterte den Ablauf der Veranstaltung.</p><p><strong>Fr
 ankfurter Schrank ist Möbel des Jahres 2017</strong></p><p>Der ehemalige Mu
 seumsvereinsvorsitzende Rüdiger Kraatz stellte das „Möbel des Jahres 2017“ 
 vor. Es handelt sich um einen Frankfurter Schrank, der 1980 von Alois Augus
 t Heuser aus Neuenhain bei der Kelkheimer Möbelwerkstatt Erwin Pleines in A
 uftrag gegeben wurde. Der Schreiner Josip Gretic schuf das Möbelstück in 65
 0 Arbeitsstunden in der Sonderform Wellenschrank. Hierzu gehören aufwändig 
 querfurnierte Profilleisten in Wellenform, welche die gesamte Front und die
  Seiten dekorieren.</p><p><img src="images/2MKKonzNeuMit_02.jpg" alt="2MKKo
 nzNeuMit 02" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;"
  /></p><p>Herr Kraatz freute sich, dass er nach vielen Telefonaten, den ger
 ade aus Kroatien zurückgekehrten Schreiner Josip Gretic für den Vorstellung
 stermin gewinnen konnte. Nach dem Tod von Erwin Pleines in 2014 ist Herr Gr
 etic der letzte Schreiner, der über die notwendigen Kenntnisse und Fertigke
 iten zur Herstellung eines Frankfurter Schrankes verfügt.</p><p><strong>Mus
 eumskonzept für das ehemalige Pfarrzentrum in der Feldbergstraße</strong></
 p><p>Die Ausstellungsdesignerin Susanne Michelsky erläuterte, wie sich die 
 Konzeptionierung für das neue Museum entwickelte, welches zunächst in 2012 
 in der Altstadt geplant war. In 2015 und 2016 entstanden die Feinkonzepte f
 ür die Unterbringung im Pfarrzentrum Sankt Franziskus. Das jetzige Museum i
 n der Frankfurter Straße ist mit seinen 225 m² viel zu klein, um die Themen
  um das Möbelhandwerk und die Familie von Gagern mit Demokratisierung und V
 erantwortung für die Gesellschaft abbilden zu können.</p><p style="text-ali
 gn: center;"><img src="images/3_2017-08-08_10-58-59.jpg" alt="3 2017 08 08 
 10 58 59" /></p><p>Frau Michelsky stellte anhand einer Folie die <strong>th
 ematische Vernetzung</strong> der szenisch erlebbaren Ausstellungsräume mit
  der Schatzkammer der Geschichte, dem Geist der Freiheit, Aufbruch und Neub
 eginn und der Fahrt in die Zukunft sowie der Zukunftswerkstatt mit der Lern
 werkstatt Demokratie, der Besucherbibliothek, dem Digitalen Bildarchiv, der
  Lernwerkstatt Schreinerhandwerk und die Museumspädagogische Werkstatt vor.
 </p><p style="text-align: center;"><img src="images/4MKKonzNeuMit_06.jpg" a
 lt="4MKKonzNeuMit 06" /></p><p>Danach führt Frau Michelsky ihre Zuhörerinne
 n und Zuhörer per Grundrissfolien durch Erd- und Untergeschoss des geplante
 n Museums.</p><p>Auftakt des Museumsbesuches bildet im Erdgeschoss das Holz
 kunstwerk von Johannes Klarmann <strong>„Sonnengesang“</strong>, passend in
 toniert vom eingespielten geistlichen Lied „Laudato si, o mi signore“, dess
 en Text sich an den „Sonnengesang“ des heiligen Franz von Assisi anlehnt.</
 p><p>Dann gelangt man in die <strong>Schatzkammer der Geschichte</strong>, 
 die unter anderem die Spuren der Franken unter Karl dem Großen in den ländl
 ichen Siedlungen Fischbach, Hornau und Kelkheim im 8. und 9. Jahrhundert th
 ematisiert. In der Schatzkammer wird sich auch der auf dem Hof Gimbach gefu
 ndene Roteltisstein aus dem 7. Jahrhundert befinden. Es folgen Räumlichkeit
 en, welche die <strong>Familie von Gagern</strong> und speziell den Politik
 er, Diplomat und Europäer Hans Christoph von Gagern würdigen. Am Familienti
 sch werden demokratische Werte erfahrbar und eröffnen mit entsprechenden An
 geboten ein aktuelles Gesprächsforum. Die <strong>Stadtgeschichte Kelkheims
  </strong>im 18. und 19. Jahrhundert mit den Auswirkungen der industriellen
  Revolution für die wirtschaftliche und soziale Situation in den sechs zunä
 chst landwirtschaftlich geprägten Dörfern wird im größten Raum des Museums 
 als Aufbruch und Neubeginn behandelt. Weiter geht es mit dem <strong>Wirtsc
 haftsmotor Eisenbahn</strong> in die Zukunft. Dies wird in einem langen Gan
 g dargestellt, in dem die <strong>Stadtchronik des 20. Jahrhunderts</strong
 > behandelt wird.</p><p>Das komplette Untergeschoss ist dem Möbelhandwerk g
 ewidmet. Zentrum bildet eine <strong>historische Schreinerwerkstatt </stron
 g>um 1925 mit Maschinenraum und Bankraum. Eine <strong>moderne Lernwerkstat
 t </strong>bietet die Möglichkeit der Teilnahme an Handwerkskursen und Ausb
 ildung in Gruppen unter fachlicher Anleitung. Es folgt ein <strong>Medien- 
 und Musterraum Holzhandwerk</strong>, in dem über Holzverarbeitung und Schr
 einerhandwerk von damals und heute informiert wird. Die <strong>Kinderwerks
 tatt </strong>ist ein Erlebnis- und Kreativraum mit dem Angebot von abwechs
 lungsreichen Mitmachmöglichkeiten durch die Museumspädagogik. Hinzu kommen 
 Räumlichkeiten für das <strong>Dokumentenarchiv</strong> und die <strong>Mö
 beldepots.</strong></p><p>Frau Michelsky machte deutlich, dass das neue Mus
 eum ein <strong>Kunst- und Kommunikationszentrum für Besucher jeden Alters 
 und jeder Herkunft</strong> sein wird und zum <strong>Mitmachen</strong> ei
 nlädt.</p><p>Vorsitzender Jürgen Moog bedankte sich bei Frau Michelsky. Auc
 h er sieht die Einrichtung des neuen Museums in der Feldbergstraße als <str
 ong>einmalige Chance</strong> für die Stadt und das Museum.</p><p style="te
 xt-align: center;"><img src="images/5MKKonzNeuMit_12.jpg" alt="5MKKonzNeuMi
 t 12" /></p><p>Schließlich handelt es sich um ein <strong>Spezialmuseum</st
 rong>, das mit dem Möbelhandwerk und der Familie von Gagern Alleinstellungs
 merkmale von bundesweiter Bedeutung hat. Vor allem für die Menschen in Kelk
 heim und Umgebung bedeutet das Museum eine <strong>Verbesserung der Lebensq
 ualität</strong>. Entlang der von Hornau (mit dem ehemaligen Hofgut der Fam
 ilie von Gagern, der Alten Kirche, den Gagernsteinen und dem Gagernweg) bis
  Münster (Kulturbahnhof, pp) reichenden Achse lädt das neue Museum mit Cafe
  und Museumspark zum <strong>Besichtigen, Mitmachen, Lernen und zum Verweil
 en</strong> ein.</p><p>Leider steht dem das große Problem einer Kostensteig
 erung für die Sanierung des ehemaligen Pfarrzentrums von 860.000 € auf 1.19
 0.000 € entgegen. Der Architekt Tobias Gillenkirch, der mit einer exakten K
 ostenrechnung für die Steigerung verantwortlich zeichnet, testiert dem Gebä
 ude eine solide und massive Bauqualität. Der von den renommierten Architekt
 en Wittekind &amp; Koblitz entworfene Gebäudekomplex, dessen Saal in 1964 u
 nd die Funktionsräume in 1978 fertiggestellt wurden, bedarf jedoch einer Gr
 undsanierung. Unabhängig von der Nutzung der Liegenschaft ist der Architekt
  von einer deutlichen Wertsteigerung durch die Sanierung überzeugt. Dements
 prechend wirbt das Museumsteam bei den Fraktionen des Stadtparlaments dafür
 , dass die zusätzlichen Kosten mitgetragen werden. Bürgermeister Albrecht K
 ündiger möchte im Herbst eine Entscheidung herbeiführen. Wir hoffen darauf,
  dass diese wunderbare Chance genutzt wird!</p><p><strong>34 neue Mitgliede
 r in 2017 – Frau Dr. Hildegard Bonczkowitz ist 200. Mitglied</strong></p><p
 >Jürgen Moog leitete seinen Dank an die neuen Mitglieder des Museumsvereins
  mit einem Hinweis auf die Geschichte des vor 30 Jahren am 3. Februar 1987 
 vom Förderkreis Handwerk e.V. gegründeten Vereins „Museumsverein Kelkheim –
  Förderkreis für Handwerks- und Stadtgeschichte e.V.“ ein. Es dauerte 25 Ja
 hre, bis die Mitgliederzahl auf 100 anwuchs. In 2015 waren es 150 Mitgliede
 r. Der größte Mitgliederzuwachs erfolgt in 2017 mit 34 neuen Mitgliedern, e
 in Ausdruck der Solidarität der Kelkheimer mit Ihrem Museum. Wichtig ist di
 es angesichts der Diskussion über das neue Museum, weil hierdurch der Verei
 n an Bedeutung gewinnt. Dafür bedankte sich Herr Moog sehr herzlich bei den
  neuen Mitgliedern, die leider aufgrund des nur für die Presse günstigen Vo
 rmittagstermins nicht alle kommen konnten.</p><p style="text-align: center;
 "><img src="images/6MKKonzNeuMit_18.jpg" alt="6MKKonzNeuMit 18" /></p><p><i
 >1. Reihe v.l.: Wolfgang Bonczkowitz, Dr. Hildegard Bonczkowitz, Dr. Christ
 iane Schick, Karin Kofler und Stefan Oeser</i></p><p><em>2. Reihe v.l.: Sil
 ke Offermann, Polydore, Gerd Schulte, Klaus-Detlef Voigt, Helmuth Erdel mit
  Lebensgefährtin sowie Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk&nbsp;</em></p><p>Um
 so mehr freute sich der Museumsvereinsvorsitzende, dass Frau Dr. Hildegard 
 Bonczkowitz mit ihrem Ehemann Wolfgang anwesend war, denn die Kelkheimerin 
 ist das 200. Mitglied. Sie hat sich nicht nur als Wohltäterin u.a. mit der 
 Bürgerstiftung Kelkheim sondern auch speziell um das Museum Kelkheim in her
 ausragender Weise verdient gemacht.</p><p>Im Namen des Museumsteams lud Jür
 gen Moog anschließend zu Sekt, Orangensaft und einen köstlichen Imbiss ein.
  Hierbei kam es zu vielen angeregten Gesprächen und auch zu dem einen oder 
 anderen Interview.</p><p style="text-align: center;"><img src="images/7_201
 7-08-08_11-31-06.jpg" alt="7 2017 08 08 11 31 06" /></p><p>Die zweite Vorsi
 tzende Andrea Hillebrecht-Schulte (links) und Dorothee Sommer (rechts) biet
 en Getränke und Häppchen an. Dorothee Sommer hat einmal mehr wunderbar schm
 ackhaftes Fingerfood hergestellt.</p><p style="text-align: center;"><img sr
 c="images/8MkKonzNeuMit_23.jpg" alt="8MkKonzNeuMit 23" /></p><p>Frau Dr. Hi
 ldegard Bonczkowitz im Gespräch mit Zeitungsredakteur Frank Weiner (Höchste
 r Kreisblatt).</p><p style="text-align: center;"><img src="images/9_2017-08
 -08_11-30-22.jpg" alt="9 2017 08 08 11 30 22" /></p><p>Zeitungsredakteurin 
 (Frankfurter Rundschau) Andrea Rost interviewt den Schreiner Josip Gretic z
 um Frankfurter Schrank, vor dem beide stehen.</p><p><img src="images/10_MKK
 OnzNeuMit_28.jpg" alt="10 MKKOnzNeuMit 28" /></p><p><i>v.l.: Künstlerin Sil
 ke Offermann, Vorsitzender Jürgen Moog und Schulleiterin Marion Polydore</i
 ></p><p>Das Willkommen für unsere neuen Mitglieder - in Verbindung mit der 
 Vorstellung des Möbels des Jahres 2017 und dem Konzept für das neue Museum 
 hat allen viel Freude bereitet. Auch die Resonanz in den Zeitungen war auße
 rordentlich gut. (Siehe auch Pressearchiv)</p><p>Fotos: Wolfgang Pfankuch</
 p><p>Text: Jürgen Moog</p>
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Am 8. August, 10:30 Uhr hatte der Museumsverein seine Neumitglieder des 
 Jahres 2017 und die Presse in das Museum Kelkheim eingeladen.</p><p style="
 text-align: center;">&nbsp;<img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/
 1MKKonzNeuMit_01.jpg" alt="1MKKonzNeuMit 01" /></p><p>Der Vorsitzende des M
 useumsvereins Jürgen Moog begrüßte die Gäste und erläuterte den Ablauf der 
 Veranstaltung.</p><p><strong>Frankfurter Schrank ist Möbel des Jahres 2017<
 /strong></p><p>Der ehemalige Museumsvereinsvorsitzende Rüdiger Kraatz stell
 te das „Möbel des Jahres 2017“ vor. Es handelt sich um einen Frankfurter Sc
 hrank, der 1980 von Alois August Heuser aus Neuenhain bei der Kelkheimer Mö
 belwerkstatt Erwin Pleines in Auftrag gegeben wurde. Der Schreiner Josip Gr
 etic schuf das Möbelstück in 650 Arbeitsstunden in der Sonderform Wellensch
 rank. Hierzu gehören aufwändig querfurnierte Profilleisten in Wellenform, w
 elche die gesamte Front und die Seiten dekorieren.</p><p><img src="https://
 www.museum-kelkheim.de/images/2MKKonzNeuMit_02.jpg" alt="2MKKonzNeuMit 02" 
 style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p><p>Her
 r Kraatz freute sich, dass er nach vielen Telefonaten, den gerade aus Kroat
 ien zurückgekehrten Schreiner Josip Gretic für den Vorstellungstermin gewin
 nen konnte. Nach dem Tod von Erwin Pleines in 2014 ist Herr Gretic der letz
 te Schreiner, der über die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Hers
 tellung eines Frankfurter Schrankes verfügt.</p><p><strong>Museumskonzept f
 ür das ehemalige Pfarrzentrum in der Feldbergstraße</strong></p><p>Die Auss
 tellungsdesignerin Susanne Michelsky erläuterte, wie sich die Konzeptionier
 ung für das neue Museum entwickelte, welches zunächst in 2012 in der Altsta
 dt geplant war. In 2015 und 2016 entstanden die Feinkonzepte für die Unterb
 ringung im Pfarrzentrum Sankt Franziskus. Das jetzige Museum in der Frankfu
 rter Straße ist mit seinen 225 m² viel zu klein, um die Themen um das Möbel
 handwerk und die Familie von Gagern mit Demokratisierung und Verantwortung 
 für die Gesellschaft abbilden zu können.</p><p style="text-align: center;">
 <img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/3_2017-08-08_10-58-59.jpg" 
 alt="3 2017 08 08 10 58 59" /></p><p>Frau Michelsky stellte anhand einer Fo
 lie die <strong>thematische Vernetzung</strong> der szenisch erlebbaren Aus
 stellungsräume mit der Schatzkammer der Geschichte, dem Geist der Freiheit,
  Aufbruch und Neubeginn und der Fahrt in die Zukunft sowie der Zukunftswerk
 statt mit der Lernwerkstatt Demokratie, der Besucherbibliothek, dem Digital
 en Bildarchiv, der Lernwerkstatt Schreinerhandwerk und die Museumspädagogis
 che Werkstatt vor.</p><p style="text-align: center;"><img src="https://www.
 museum-kelkheim.de/images/4MKKonzNeuMit_06.jpg" alt="4MKKonzNeuMit 06" /></
 p><p>Danach führt Frau Michelsky ihre Zuhörerinnen und Zuhörer per Grundris
 sfolien durch Erd- und Untergeschoss des geplanten Museums.</p><p>Auftakt d
 es Museumsbesuches bildet im Erdgeschoss das Holzkunstwerk von Johannes Kla
 rmann <strong>„Sonnengesang“</strong>, passend intoniert vom eingespielten 
 geistlichen Lied „Laudato si, o mi signore“, dessen Text sich an den „Sonne
 ngesang“ des heiligen Franz von Assisi anlehnt.</p><p>Dann gelangt man in d
 ie <strong>Schatzkammer der Geschichte</strong>, die unter anderem die Spur
 en der Franken unter Karl dem Großen in den ländlichen Siedlungen Fischbach
 , Hornau und Kelkheim im 8. und 9. Jahrhundert thematisiert. In der Schatzk
 ammer wird sich auch der auf dem Hof Gimbach gefundene Roteltisstein aus de
 m 7. Jahrhundert befinden. Es folgen Räumlichkeiten, welche die <strong>Fam
 ilie von Gagern</strong> und speziell den Politiker, Diplomat und Europäer 
 Hans Christoph von Gagern würdigen. Am Familientisch werden demokratische W
 erte erfahrbar und eröffnen mit entsprechenden Angeboten ein aktuelles Gesp
 rächsforum. Die <strong>Stadtgeschichte Kelkheims </strong>im 18. und 19. J
 ahrhundert mit den Auswirkungen der industriellen Revolution für die wirtsc
 haftliche und soziale Situation in den sechs zunächst landwirtschaftlich ge
 prägten Dörfern wird im größten Raum des Museums als Aufbruch und Neubeginn
  behandelt. Weiter geht es mit dem <strong>Wirtschaftsmotor Eisenbahn</stro
 ng> in die Zukunft. Dies wird in einem langen Gang dargestellt, in dem die 
 <strong>Stadtchronik des 20. Jahrhunderts</strong> behandelt wird.</p><p>Da
 s komplette Untergeschoss ist dem Möbelhandwerk gewidmet. Zentrum bildet ei
 ne <strong>historische Schreinerwerkstatt </strong>um 1925 mit Maschinenrau
 m und Bankraum. Eine <strong>moderne Lernwerkstatt </strong>bietet die Mögl
 ichkeit der Teilnahme an Handwerkskursen und Ausbildung in Gruppen unter fa
 chlicher Anleitung. Es folgt ein <strong>Medien- und Musterraum Holzhandwer
 k</strong>, in dem über Holzverarbeitung und Schreinerhandwerk von damals u
 nd heute informiert wird. Die <strong>Kinderwerkstatt </strong>ist ein Erle
 bnis- und Kreativraum mit dem Angebot von abwechslungsreichen Mitmachmöglic
 hkeiten durch die Museumspädagogik. Hinzu kommen Räumlichkeiten für das <st
 rong>Dokumentenarchiv</strong> und die <strong>Möbeldepots.</strong></p><p>
 Frau Michelsky machte deutlich, dass das neue Museum ein <strong>Kunst- und
  Kommunikationszentrum für Besucher jeden Alters und jeder Herkunft</strong
 > sein wird und zum <strong>Mitmachen</strong> einlädt.</p><p>Vorsitzender 
 Jürgen Moog bedankte sich bei Frau Michelsky. Auch er sieht die Einrichtung
  des neuen Museums in der Feldbergstraße als <strong>einmalige Chance</stro
 ng> für die Stadt und das Museum.</p><p style="text-align: center;"><img sr
 c="https://www.museum-kelkheim.de/images/5MKKonzNeuMit_12.jpg" alt="5MKKonz
 NeuMit 12" /></p><p>Schließlich handelt es sich um ein <strong>Spezialmuseu
 m</strong>, das mit dem Möbelhandwerk und der Familie von Gagern Alleinstel
 lungsmerkmale von bundesweiter Bedeutung hat. Vor allem für die Menschen in
  Kelkheim und Umgebung bedeutet das Museum eine <strong>Verbesserung der Le
 bensqualität</strong>. Entlang der von Hornau (mit dem ehemaligen Hofgut de
 r Familie von Gagern, der Alten Kirche, den Gagernsteinen und dem Gagernweg
 ) bis Münster (Kulturbahnhof, pp) reichenden Achse lädt das neue Museum mit
  Cafe und Museumspark zum <strong>Besichtigen, Mitmachen, Lernen und zum Ve
 rweilen</strong> ein.</p><p>Leider steht dem das große Problem einer Kosten
 steigerung für die Sanierung des ehemaligen Pfarrzentrums von 860.000 € auf
  1.190.000 € entgegen. Der Architekt Tobias Gillenkirch, der mit einer exak
 ten Kostenrechnung für die Steigerung verantwortlich zeichnet, testiert dem
  Gebäude eine solide und massive Bauqualität. Der von den renommierten Arch
 itekten Wittekind &amp; Koblitz entworfene Gebäudekomplex, dessen Saal in 1
 964 und die Funktionsräume in 1978 fertiggestellt wurden, bedarf jedoch ein
 er Grundsanierung. Unabhängig von der Nutzung der Liegenschaft ist der Arch
 itekt von einer deutlichen Wertsteigerung durch die Sanierung überzeugt. De
 mentsprechend wirbt das Museumsteam bei den Fraktionen des Stadtparlaments 
 dafür, dass die zusätzlichen Kosten mitgetragen werden. Bürgermeister Albre
 cht Kündiger möchte im Herbst eine Entscheidung herbeiführen. Wir hoffen da
 rauf, dass diese wunderbare Chance genutzt wird!</p><p><strong>34 neue Mitg
 lieder in 2017 – Frau Dr. Hildegard Bonczkowitz ist 200. Mitglied</strong><
 /p><p>Jürgen Moog leitete seinen Dank an die neuen Mitglieder des Museumsve
 reins mit einem Hinweis auf die Geschichte des vor 30 Jahren am 3. Februar 
 1987 vom Förderkreis Handwerk e.V. gegründeten Vereins „Museumsverein Kelkh
 eim – Förderkreis für Handwerks- und Stadtgeschichte e.V.“ ein. Es dauerte 
 25 Jahre, bis die Mitgliederzahl auf 100 anwuchs. In 2015 waren es 150 Mitg
 lieder. Der größte Mitgliederzuwachs erfolgt in 2017 mit 34 neuen Mitgliede
 rn, ein Ausdruck der Solidarität der Kelkheimer mit Ihrem Museum. Wichtig i
 st dies angesichts der Diskussion über das neue Museum, weil hierdurch der 
 Verein an Bedeutung gewinnt. Dafür bedankte sich Herr Moog sehr herzlich be
 i den neuen Mitgliedern, die leider aufgrund des nur für die Presse günstig
 en Vormittagstermins nicht alle kommen konnten.</p><p style="text-align: ce
 nter;"><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/6MKKonzNeuMit_18.jpg
 " alt="6MKKonzNeuMit 18" /></p><p><i>1. Reihe v.l.: Wolfgang Bonczkowitz, D
 r. Hildegard Bonczkowitz, Dr. Christiane Schick, Karin Kofler und Stefan Oe
 ser</i></p><p><em>2. Reihe v.l.: Silke Offermann, Polydore, Gerd Schulte, K
 laus-Detlef Voigt, Helmuth Erdel mit Lebensgefährtin sowie Rosemarie und Ka
 rl-Heinz Sprungk&nbsp;</em></p><p>Umso mehr freute sich der Museumsvereinsv
 orsitzende, dass Frau Dr. Hildegard Bonczkowitz mit ihrem Ehemann Wolfgang 
 anwesend war, denn die Kelkheimerin ist das 200. Mitglied. Sie hat sich nic
 ht nur als Wohltäterin u.a. mit der Bürgerstiftung Kelkheim sondern auch sp
 eziell um das Museum Kelkheim in herausragender Weise verdient gemacht.</p>
 <p>Im Namen des Museumsteams lud Jürgen Moog anschließend zu Sekt, Orangens
 aft und einen köstlichen Imbiss ein. Hierbei kam es zu vielen angeregten Ge
 sprächen und auch zu dem einen oder anderen Interview.</p><p style="text-al
 ign: center;"><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/7_2017-08-08_
 11-31-06.jpg" alt="7 2017 08 08 11 31 06" /></p><p>Die zweite Vorsitzende A
 ndrea Hillebrecht-Schulte (links) und Dorothee Sommer (rechts) bieten Geträ
 nke und Häppchen an. Dorothee Sommer hat einmal mehr wunderbar schmackhafte
 s Fingerfood hergestellt.</p><p style="text-align: center;"><img src="https
 ://www.museum-kelkheim.de/images/8MkKonzNeuMit_23.jpg" alt="8MkKonzNeuMit 2
 3" /></p><p>Frau Dr. Hildegard Bonczkowitz im Gespräch mit Zeitungsredakteu
 r Frank Weiner (Höchster Kreisblatt).</p><p style="text-align: center;"><im
 g src="https://www.museum-kelkheim.de/images/9_2017-08-08_11-30-22.jpg" alt
 ="9 2017 08 08 11 30 22" /></p><p>Zeitungsredakteurin (Frankfurter Rundscha
 u) Andrea Rost interviewt den Schreiner Josip Gretic zum Frankfurter Schran
 k, vor dem beide stehen.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/ima
 ges/10_MKKOnzNeuMit_28.jpg" alt="10 MKKOnzNeuMit 28" /></p><p><i>v.l.: Küns
 tlerin Silke Offermann, Vorsitzender Jürgen Moog und Schulleiterin Marion P
 olydore</i></p><p>Das Willkommen für unsere neuen Mitglieder - in Verbindun
 g mit der Vorstellung des Möbels des Jahres 2017 und dem Konzept für das ne
 ue Museum hat allen viel Freude bereitet. Auch die Resonanz in den Zeitunge
 n war außerordentlich gut. (Siehe auch Pressearchiv)</p><p>Fotos: Wolfgang 
 Pfankuch</p><p>Text: Jürgen Moog</p>
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