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SUMMARY:Vorstellung des Konzeptes „Neues Museum Feldbergstraße“ sowie „Möbel des Jahres 2017“ für die neuen Mitglieder und die Presse (Artikel von Jürgen Moog)
DESCRIPTION:Am 8. August, 10:30 Uhr hatte der Museumsverein seine Neumitglieder des Jah
 res 2017 und die Presse in das Museum Kelkheim eingeladen.\n \nDer Vorsitze
 nde des Museumsvereins Jürgen Moog begrüßte die Gäste und erläuterte den Ab
 lauf der Veranstaltung.\nFrankfurter Schrank ist Möbel des Jahres 2017\nDer
  ehemalige Museumsvereinsvorsitzende Rüdiger Kraatz stellte das „Möbel des 
 Jahres 2017“ vor. Es handelt sich um einen Frankfurter Schrank, der 1980 vo
 n Alois August Heuser aus Neuenhain bei der Kelkheimer Möbelwerkstatt Erwin
  Pleines in Auftrag gegeben wurde. Der Schreiner Josip Gretic schuf das Möb
 elstück in 650 Arbeitsstunden in der Sonderform Wellenschrank. Hierzu gehör
 en aufwändig querfurnierte Profilleisten in Wellenform, welche die gesamte 
 Front und die Seiten dekorieren.\n\nHerr Kraatz freute sich, dass er nach v
 ielen Telefonaten, den gerade aus Kroatien zurückgekehrten Schreiner Josip 
 Gretic für den Vorstellungstermin gewinnen konnte. Nach dem Tod von Erwin P
 leines in 2014 ist Herr Gretic der letzte Schreiner, der über die notwendig
 en Kenntnisse und Fertigkeiten zur Herstellung eines Frankfurter Schrankes 
 verfügt.\nMuseumskonzept für das ehemalige Pfarrzentrum in der Feldbergstra
 ße\nDie Ausstellungsdesignerin Susanne Michelsky erläuterte, wie sich die K
 onzeptionierung für das neue Museum entwickelte, welches zunächst in 2012 i
 n der Altstadt geplant war. In 2015 und 2016 entstanden die Feinkonzepte fü
 r die Unterbringung im Pfarrzentrum Sankt Franziskus. Das jetzige Museum in
  der Frankfurter Straße ist mit seinen 225 m² viel zu klein, um die Themen 
 um das Möbelhandwerk und die Familie von Gagern mit Demokratisierung und Ve
 rantwortung für die Gesellschaft abbilden zu können.\n\nFrau Michelsky stel
 lte anhand einer Folie die thematische Vernetzung der szenisch erlebbaren A
 usstellungsräume mit der Schatzkammer der Geschichte, dem Geist der Freihei
 t, Aufbruch und Neubeginn und der Fahrt in die Zukunft sowie der Zukunftswe
 rkstatt mit der Lernwerkstatt Demokratie, der Besucherbibliothek, dem Digit
 alen Bildarchiv, der Lernwerkstatt Schreinerhandwerk und die Museumspädagog
 ische Werkstatt vor.\n\nDanach führt Frau Michelsky ihre Zuhörerinnen und Z
 uhörer per Grundrissfolien durch Erd- und Untergeschoss des geplanten Museu
 ms.\nAuftakt des Museumsbesuches bildet im Erdgeschoss das Holzkunstwerk vo
 n Johannes Klarmann „Sonnengesang“, passend intoniert vom eingespielten gei
 stlichen Lied „Laudato si, o mi signore“, dessen Text sich an den „Sonnenge
 sang“ des heiligen Franz von Assisi anlehnt.\nDann gelangt man in die Schat
 zkammer der Geschichte, die unter anderem die Spuren der Franken unter Karl
  dem Großen in den ländlichen Siedlungen Fischbach, Hornau und Kelkheim im 
 8. und 9. Jahrhundert thematisiert. In der Schatzkammer wird sich auch der 
 auf dem Hof Gimbach gefundene Roteltisstein aus dem 7. Jahrhundert befinden
 . Es folgen Räumlichkeiten, welche die Familie von Gagern und speziell den 
 Politiker, Diplomat und Europäer Hans Christoph von Gagern würdigen. Am Fam
 ilientisch werden demokratische Werte erfahrbar und eröffnen mit entspreche
 nden Angeboten ein aktuelles Gesprächsforum. Die Stadtgeschichte Kelkheims 
 im 18. und 19. Jahrhundert mit den Auswirkungen der industriellen Revolutio
 n für die wirtschaftliche und soziale Situation in den sechs zunächst landw
 irtschaftlich geprägten Dörfern wird im größten Raum des Museums als Aufbru
 ch und Neubeginn behandelt. Weiter geht es mit dem Wirtschaftsmotor Eisenba
 hn in die Zukunft. Dies wird in einem langen Gang dargestellt, in dem die S
 tadtchronik des 20. Jahrhunderts behandelt wird.\nDas komplette Untergescho
 ss ist dem Möbelhandwerk gewidmet. Zentrum bildet eine historische Schreine
 rwerkstatt um 1925 mit Maschinenraum und Bankraum. Eine moderne Lernwerksta
 tt bietet die Möglichkeit der Teilnahme an Handwerkskursen und Ausbildung i
 n Gruppen unter fachlicher Anleitung. Es folgt ein Medien- und Musterraum H
 olzhandwerk, in dem über Holzverarbeitung und Schreinerhandwerk von damals 
 und heute informiert wird. Die Kinderwerkstatt ist ein Erlebnis- und Kreati
 vraum mit dem Angebot von abwechslungsreichen Mitmachmöglichkeiten durch di
 e Museumspädagogik. Hinzu kommen Räumlichkeiten für das Dokumentenarchiv un
 d die Möbeldepots.\nFrau Michelsky machte deutlich, dass das neue Museum ei
 n Kunst- und Kommunikationszentrum für Besucher jeden Alters und jeder Herk
 unft sein wird und zum Mitmachen einlädt.\nVorsitzender Jürgen Moog bedankt
 e sich bei Frau Michelsky. Auch er sieht die Einrichtung des neuen Museums 
 in der Feldbergstraße als einmalige Chance für die Stadt und das Museum.\n\
 nSchließlich handelt es sich um ein Spezialmuseum, das mit dem Möbelhandwer
 k und der Familie von Gagern Alleinstellungsmerkmale von bundesweiter Bedeu
 tung hat. Vor allem für die Menschen in Kelkheim und Umgebung bedeutet das 
 Museum eine Verbesserung der Lebensqualität. Entlang der von Hornau (mit de
 m ehemaligen Hofgut der Familie von Gagern, der Alten Kirche, den Gagernste
 inen und dem Gagernweg) bis Münster (Kulturbahnhof, pp) reichenden Achse lä
 dt das neue Museum mit Cafe und Museumspark zum Besichtigen, Mitmachen, Ler
 nen und zum Verweilen ein.\nLeider steht dem das große Problem einer Kosten
 steigerung für die Sanierung des ehemaligen Pfarrzentrums von 860.000 € auf
  1.190.000 € entgegen. Der Architekt Tobias Gillenkirch, der mit einer exak
 ten Kostenrechnung für die Steigerung verantwortlich zeichnet, testiert dem
  Gebäude eine solide und massive Bauqualität. Der von den renommierten Arch
 itekten Wittekind &amp; Koblitz entworfene Gebäudekomplex, dessen Saal in 1
 964 und die Funktionsräume in 1978 fertiggestellt wurden, bedarf jedoch ein
 er Grundsanierung. Unabhängig von der Nutzung der Liegenschaft ist der Arch
 itekt von einer deutlichen Wertsteigerung durch die Sanierung überzeugt. De
 mentsprechend wirbt das Museumsteam bei den Fraktionen des Stadtparlaments 
 dafür, dass die zusätzlichen Kosten mitgetragen werden. Bürgermeister Albre
 cht Kündiger möchte im Herbst eine Entscheidung herbeiführen. Wir hoffen da
 rauf, dass diese wunderbare Chance genutzt wird!\n34 neue Mitglieder in 201
 7 – Frau Dr. Hildegard Bonczkowitz ist 200. Mitglied\nJürgen Moog leitete s
 einen Dank an die neuen Mitglieder des Museumsvereins mit einem Hinweis auf
  die Geschichte des vor 30 Jahren am 3. Februar 1987 vom Förderkreis Handwe
 rk e.V. gegründeten Vereins „Museumsverein Kelkheim – Förderkreis für Handw
 erks- und Stadtgeschichte e.V.“ ein. Es dauerte 25 Jahre, bis die Mitgliede
 rzahl auf 100 anwuchs. In 2015 waren es 150 Mitglieder. Der größte Mitglied
 erzuwachs erfolgt in 2017 mit 34 neuen Mitgliedern, ein Ausdruck der Solida
 rität der Kelkheimer mit Ihrem Museum. Wichtig ist dies angesichts der Disk
 ussion über das neue Museum, weil hierdurch der Verein an Bedeutung gewinnt
 . Dafür bedankte sich Herr Moog sehr herzlich bei den neuen Mitgliedern, di
 e leider aufgrund des nur für die Presse günstigen Vormittagstermins nicht 
 alle kommen konnten.\n\n1. Reihe v.l.: Wolfgang Bonczkowitz, Dr. Hildegard 
 Bonczkowitz, Dr. Christiane Schick, Karin Kofler und Stefan Oeser\n2. Reihe
  v.l.: Silke Offermann, Polydore, Gerd Schulte, Klaus-Detlef Voigt, Helmuth
  Erdel mit Lebensgefährtin sowie Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk \nUmso me
 hr freute sich der Museumsvereinsvorsitzende, dass Frau Dr. Hildegard Boncz
 kowitz mit ihrem Ehemann Wolfgang anwesend war, denn die Kelkheimerin ist d
 as 200. Mitglied. Sie hat sich nicht nur als Wohltäterin u.a. mit der Bürge
 rstiftung Kelkheim sondern auch speziell um das Museum Kelkheim in herausra
 gender Weise verdient gemacht.\nIm Namen des Museumsteams lud Jürgen Moog a
 nschließend zu Sekt, Orangensaft und einen köstlichen Imbiss ein. Hierbei k
 am es zu vielen angeregten Gesprächen und auch zu dem einen oder anderen In
 terview.\n\nDie zweite Vorsitzende Andrea Hillebrecht-Schulte (links) und D
 orothee Sommer (rechts) bieten Getränke und Häppchen an. Dorothee Sommer ha
 t einmal mehr wunderbar schmackhaftes Fingerfood hergestellt.\n\nFrau Dr. H
 ildegard Bonczkowitz im Gespräch mit Zeitungsredakteur Frank Weiner (Höchst
 er Kreisblatt).\n\nZeitungsredakteurin (Frankfurter Rundschau) Andrea Rost 
 interviewt den Schreiner Josip Gretic zum Frankfurter Schrank, vor dem beid
 e stehen.\n\nv.l.: Künstlerin Silke Offermann, Vorsitzender Jürgen Moog und
  Schulleiterin Marion Polydore\nDas Willkommen für unsere neuen Mitglieder 
 - in Verbindung mit der Vorstellung des Möbels des Jahres 2017 und dem Konz
 ept für das neue Museum hat allen viel Freude bereitet. Auch die Resonanz i
 n den Zeitungen war außerordentlich gut. (Siehe auch Pressearchiv)\nFotos: 
 Wolfgang Pfankuch\nText: Jürgen Moog\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Am 8. August, 10:30 Uhr hatte der Museumsverein seine Neumitglieder des 
 Jahres 2017 und die Presse in das Museum Kelkheim eingeladen.</p><p style="
 text-align: center;">&nbsp;<img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/
 1MKKonzNeuMit_01.jpg" alt="1MKKonzNeuMit 01" /></p><p>Der Vorsitzende des M
 useumsvereins Jürgen Moog begrüßte die Gäste und erläuterte den Ablauf der 
 Veranstaltung.</p><p><strong>Frankfurter Schrank ist Möbel des Jahres 2017<
 /strong></p><p>Der ehemalige Museumsvereinsvorsitzende Rüdiger Kraatz stell
 te das „Möbel des Jahres 2017“ vor. Es handelt sich um einen Frankfurter Sc
 hrank, der 1980 von Alois August Heuser aus Neuenhain bei der Kelkheimer Mö
 belwerkstatt Erwin Pleines in Auftrag gegeben wurde. Der Schreiner Josip Gr
 etic schuf das Möbelstück in 650 Arbeitsstunden in der Sonderform Wellensch
 rank. Hierzu gehören aufwändig querfurnierte Profilleisten in Wellenform, w
 elche die gesamte Front und die Seiten dekorieren.</p><p><img src="https://
 www.museum-kelkheim.de/images/2MKKonzNeuMit_02.jpg" alt="2MKKonzNeuMit 02" 
 style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" /></p><p>Her
 r Kraatz freute sich, dass er nach vielen Telefonaten, den gerade aus Kroat
 ien zurückgekehrten Schreiner Josip Gretic für den Vorstellungstermin gewin
 nen konnte. Nach dem Tod von Erwin Pleines in 2014 ist Herr Gretic der letz
 te Schreiner, der über die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Hers
 tellung eines Frankfurter Schrankes verfügt.</p><p><strong>Museumskonzept f
 ür das ehemalige Pfarrzentrum in der Feldbergstraße</strong></p><p>Die Auss
 tellungsdesignerin Susanne Michelsky erläuterte, wie sich die Konzeptionier
 ung für das neue Museum entwickelte, welches zunächst in 2012 in der Altsta
 dt geplant war. In 2015 und 2016 entstanden die Feinkonzepte für die Unterb
 ringung im Pfarrzentrum Sankt Franziskus. Das jetzige Museum in der Frankfu
 rter Straße ist mit seinen 225 m² viel zu klein, um die Themen um das Möbel
 handwerk und die Familie von Gagern mit Demokratisierung und Verantwortung 
 für die Gesellschaft abbilden zu können.</p><p style="text-align: center;">
 <img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/3_2017-08-08_10-58-59.jpg" 
 alt="3 2017 08 08 10 58 59" /></p><p>Frau Michelsky stellte anhand einer Fo
 lie die <strong>thematische Vernetzung</strong> der szenisch erlebbaren Aus
 stellungsräume mit der Schatzkammer der Geschichte, dem Geist der Freiheit,
  Aufbruch und Neubeginn und der Fahrt in die Zukunft sowie der Zukunftswerk
 statt mit der Lernwerkstatt Demokratie, der Besucherbibliothek, dem Digital
 en Bildarchiv, der Lernwerkstatt Schreinerhandwerk und die Museumspädagogis
 che Werkstatt vor.</p><p style="text-align: center;"><img src="https://www.
 museum-kelkheim.de/images/4MKKonzNeuMit_06.jpg" alt="4MKKonzNeuMit 06" /></
 p><p>Danach führt Frau Michelsky ihre Zuhörerinnen und Zuhörer per Grundris
 sfolien durch Erd- und Untergeschoss des geplanten Museums.</p><p>Auftakt d
 es Museumsbesuches bildet im Erdgeschoss das Holzkunstwerk von Johannes Kla
 rmann <strong>„Sonnengesang“</strong>, passend intoniert vom eingespielten 
 geistlichen Lied „Laudato si, o mi signore“, dessen Text sich an den „Sonne
 ngesang“ des heiligen Franz von Assisi anlehnt.</p><p>Dann gelangt man in d
 ie <strong>Schatzkammer der Geschichte</strong>, die unter anderem die Spur
 en der Franken unter Karl dem Großen in den ländlichen Siedlungen Fischbach
 , Hornau und Kelkheim im 8. und 9. Jahrhundert thematisiert. In der Schatzk
 ammer wird sich auch der auf dem Hof Gimbach gefundene Roteltisstein aus de
 m 7. Jahrhundert befinden. Es folgen Räumlichkeiten, welche die <strong>Fam
 ilie von Gagern</strong> und speziell den Politiker, Diplomat und Europäer 
 Hans Christoph von Gagern würdigen. Am Familientisch werden demokratische W
 erte erfahrbar und eröffnen mit entsprechenden Angeboten ein aktuelles Gesp
 rächsforum. Die <strong>Stadtgeschichte Kelkheims </strong>im 18. und 19. J
 ahrhundert mit den Auswirkungen der industriellen Revolution für die wirtsc
 haftliche und soziale Situation in den sechs zunächst landwirtschaftlich ge
 prägten Dörfern wird im größten Raum des Museums als Aufbruch und Neubeginn
  behandelt. Weiter geht es mit dem <strong>Wirtschaftsmotor Eisenbahn</stro
 ng> in die Zukunft. Dies wird in einem langen Gang dargestellt, in dem die 
 <strong>Stadtchronik des 20. Jahrhunderts</strong> behandelt wird.</p><p>Da
 s komplette Untergeschoss ist dem Möbelhandwerk gewidmet. Zentrum bildet ei
 ne <strong>historische Schreinerwerkstatt </strong>um 1925 mit Maschinenrau
 m und Bankraum. Eine <strong>moderne Lernwerkstatt </strong>bietet die Mögl
 ichkeit der Teilnahme an Handwerkskursen und Ausbildung in Gruppen unter fa
 chlicher Anleitung. Es folgt ein <strong>Medien- und Musterraum Holzhandwer
 k</strong>, in dem über Holzverarbeitung und Schreinerhandwerk von damals u
 nd heute informiert wird. Die <strong>Kinderwerkstatt </strong>ist ein Erle
 bnis- und Kreativraum mit dem Angebot von abwechslungsreichen Mitmachmöglic
 hkeiten durch die Museumspädagogik. Hinzu kommen Räumlichkeiten für das <st
 rong>Dokumentenarchiv</strong> und die <strong>Möbeldepots.</strong></p><p>
 Frau Michelsky machte deutlich, dass das neue Museum ein <strong>Kunst- und
  Kommunikationszentrum für Besucher jeden Alters und jeder Herkunft</strong
 > sein wird und zum <strong>Mitmachen</strong> einlädt.</p><p>Vorsitzender 
 Jürgen Moog bedankte sich bei Frau Michelsky. Auch er sieht die Einrichtung
  des neuen Museums in der Feldbergstraße als <strong>einmalige Chance</stro
 ng> für die Stadt und das Museum.</p><p style="text-align: center;"><img sr
 c="https://www.museum-kelkheim.de/images/5MKKonzNeuMit_12.jpg" alt="5MKKonz
 NeuMit 12" /></p><p>Schließlich handelt es sich um ein <strong>Spezialmuseu
 m</strong>, das mit dem Möbelhandwerk und der Familie von Gagern Alleinstel
 lungsmerkmale von bundesweiter Bedeutung hat. Vor allem für die Menschen in
  Kelkheim und Umgebung bedeutet das Museum eine <strong>Verbesserung der Le
 bensqualität</strong>. Entlang der von Hornau (mit dem ehemaligen Hofgut de
 r Familie von Gagern, der Alten Kirche, den Gagernsteinen und dem Gagernweg
 ) bis Münster (Kulturbahnhof, pp) reichenden Achse lädt das neue Museum mit
  Cafe und Museumspark zum <strong>Besichtigen, Mitmachen, Lernen und zum Ve
 rweilen</strong> ein.</p><p>Leider steht dem das große Problem einer Kosten
 steigerung für die Sanierung des ehemaligen Pfarrzentrums von 860.000 € auf
  1.190.000 € entgegen. Der Architekt Tobias Gillenkirch, der mit einer exak
 ten Kostenrechnung für die Steigerung verantwortlich zeichnet, testiert dem
  Gebäude eine solide und massive Bauqualität. Der von den renommierten Arch
 itekten Wittekind &amp; Koblitz entworfene Gebäudekomplex, dessen Saal in 1
 964 und die Funktionsräume in 1978 fertiggestellt wurden, bedarf jedoch ein
 er Grundsanierung. Unabhängig von der Nutzung der Liegenschaft ist der Arch
 itekt von einer deutlichen Wertsteigerung durch die Sanierung überzeugt. De
 mentsprechend wirbt das Museumsteam bei den Fraktionen des Stadtparlaments 
 dafür, dass die zusätzlichen Kosten mitgetragen werden. Bürgermeister Albre
 cht Kündiger möchte im Herbst eine Entscheidung herbeiführen. Wir hoffen da
 rauf, dass diese wunderbare Chance genutzt wird!</p><p><strong>34 neue Mitg
 lieder in 2017 – Frau Dr. Hildegard Bonczkowitz ist 200. Mitglied</strong><
 /p><p>Jürgen Moog leitete seinen Dank an die neuen Mitglieder des Museumsve
 reins mit einem Hinweis auf die Geschichte des vor 30 Jahren am 3. Februar 
 1987 vom Förderkreis Handwerk e.V. gegründeten Vereins „Museumsverein Kelkh
 eim – Förderkreis für Handwerks- und Stadtgeschichte e.V.“ ein. Es dauerte 
 25 Jahre, bis die Mitgliederzahl auf 100 anwuchs. In 2015 waren es 150 Mitg
 lieder. Der größte Mitgliederzuwachs erfolgt in 2017 mit 34 neuen Mitgliede
 rn, ein Ausdruck der Solidarität der Kelkheimer mit Ihrem Museum. Wichtig i
 st dies angesichts der Diskussion über das neue Museum, weil hierdurch der 
 Verein an Bedeutung gewinnt. Dafür bedankte sich Herr Moog sehr herzlich be
 i den neuen Mitgliedern, die leider aufgrund des nur für die Presse günstig
 en Vormittagstermins nicht alle kommen konnten.</p><p style="text-align: ce
 nter;"><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/6MKKonzNeuMit_18.jpg
 " alt="6MKKonzNeuMit 18" /></p><p><i>1. Reihe v.l.: Wolfgang Bonczkowitz, D
 r. Hildegard Bonczkowitz, Dr. Christiane Schick, Karin Kofler und Stefan Oe
 ser</i></p><p><em>2. Reihe v.l.: Silke Offermann, Polydore, Gerd Schulte, K
 laus-Detlef Voigt, Helmuth Erdel mit Lebensgefährtin sowie Rosemarie und Ka
 rl-Heinz Sprungk&nbsp;</em></p><p>Umso mehr freute sich der Museumsvereinsv
 orsitzende, dass Frau Dr. Hildegard Bonczkowitz mit ihrem Ehemann Wolfgang 
 anwesend war, denn die Kelkheimerin ist das 200. Mitglied. Sie hat sich nic
 ht nur als Wohltäterin u.a. mit der Bürgerstiftung Kelkheim sondern auch sp
 eziell um das Museum Kelkheim in herausragender Weise verdient gemacht.</p>
 <p>Im Namen des Museumsteams lud Jürgen Moog anschließend zu Sekt, Orangens
 aft und einen köstlichen Imbiss ein. Hierbei kam es zu vielen angeregten Ge
 sprächen und auch zu dem einen oder anderen Interview.</p><p style="text-al
 ign: center;"><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/7_2017-08-08_
 11-31-06.jpg" alt="7 2017 08 08 11 31 06" /></p><p>Die zweite Vorsitzende A
 ndrea Hillebrecht-Schulte (links) und Dorothee Sommer (rechts) bieten Geträ
 nke und Häppchen an. Dorothee Sommer hat einmal mehr wunderbar schmackhafte
 s Fingerfood hergestellt.</p><p style="text-align: center;"><img src="https
 ://www.museum-kelkheim.de/images/8MkKonzNeuMit_23.jpg" alt="8MkKonzNeuMit 2
 3" /></p><p>Frau Dr. Hildegard Bonczkowitz im Gespräch mit Zeitungsredakteu
 r Frank Weiner (Höchster Kreisblatt).</p><p style="text-align: center;"><im
 g src="https://www.museum-kelkheim.de/images/9_2017-08-08_11-30-22.jpg" alt
 ="9 2017 08 08 11 30 22" /></p><p>Zeitungsredakteurin (Frankfurter Rundscha
 u) Andrea Rost interviewt den Schreiner Josip Gretic zum Frankfurter Schran
 k, vor dem beide stehen.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/ima
 ges/10_MKKOnzNeuMit_28.jpg" alt="10 MKKOnzNeuMit 28" /></p><p><i>v.l.: Küns
 tlerin Silke Offermann, Vorsitzender Jürgen Moog und Schulleiterin Marion P
 olydore</i></p><p>Das Willkommen für unsere neuen Mitglieder - in Verbindun
 g mit der Vorstellung des Möbels des Jahres 2017 und dem Konzept für das ne
 ue Museum hat allen viel Freude bereitet. Auch die Resonanz in den Zeitunge
 n war außerordentlich gut. (Siehe auch Pressearchiv)</p><p>Fotos: Wolfgang 
 Pfankuch</p><p>Text: Jürgen Moog</p>
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