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SUMMARY:Dankeschön-Veranstaltung für die Unterstützer der Bürgerinitiative Kelkheim 2018 
DESCRIPTION:Rund 30 Mitglieder der Bürgerinitiative folgten am 07.12.2018 der Einladung
  des Museumsvereins zum Blick vor und hinter die Kulissen des Stadtmuseums 
 in der Frankfurter Str. 21 sowie der Vorstellung des Konzeptes für das neue
  Museum in der Feldbergstr. 34.\n\nDie 2. Vorsitzende Andrea Hillebrecht-Sc
 hulte und Jutta Moog empfingen die Gäste mit Apfelsekt. Außerdem hatte Frau
  Hillebrecht-Schulte Käse-Snacks mit Trauben, Tomaten und Brezeln auf einer
  Hobelbank aufgebaut.\n\n1. Vorsitzender Jürgen Moog stellte zunächst den u
 nglaublichen Erfolg der Bürgerinitiative heraus, die den Bürgerentscheid ge
 gen den geplanten Abriss von St. Franziskus und den Verbleib des Stadtmuseu
 ms in der Frankfurter Str. 21 mit 7.952 zu 6.594 Stimmen gewonnen hatten.\n
 Er lobte die enorme Tatkraft der Unterstützer, ihre besondere Kreativität s
 owie die nicht unerheblichen finanziellen Mittel und den hohen Zeitansatz, 
 den sie eingebracht haben. Das gilt ganz besonders für die Kernmannschaft d
 er BI mit Dr. Thomas Zellhofer, Christa Wittekind, Hiltrud Bracht, Reinhard
  Herr und nicht zuletzt Wolfgang Zengerling. Das verdient besondere Hochach
 tung und höchste Anerkennung. Vielen Dank für diese historische Leistung!\n
 Durch den erfolgreichen Bürgerentscheid wird dem Stadtmuseum die notwendige
  Weiterentwicklung zum Kulturzentrum mit Mitmachmuseum ermöglicht und der V
 erbleib in unzureichenden Räumlichkeiten mit fehlender Barrierefreiheit ers
 part.\nEs hat sich mit der BI eine starke Museumslobby gebildet und das Sta
 dtmuseum ist in das Bewusstsein unserer Bürgerinnen und Bürger gerückt. Dar
 auf lässt sich super aufbauen.\nMithin ist dieser wunderbare basisdemokrati
 sche Erfolg der Bürger mit dem Bürgerentscheid, der die Stadtverordnetenver
 sammlung veranlasst, Ihren Beschluss zu revidieren, ein historischer Akt in
  unserer Stadt, den es aufzuarbeiten und in unserem Museum zu bewahren gilt
 .\nDas Museumskonzept\nDie Konzeptionierung für das neue Museum durch die M
 useumsdesignerin Susanne Michelsky begann mit der Planung des Stadtmuseums 
 in der Altstadt in 2012 und setzte sich mit den in 2015 und 2016 entstanden
 en Feinkonzepten für die Unterbringung im Pfarrzentrum Sankt Franziskus for
 t.\nAnhand von DIN A0-Plänen führte Jürgen Moog die Gäste durch das neue St
 adtmuseum. Der Zugangsbereich wird über eine Kassentheke mit Museumsshop un
 d einen Personen- und Lastenaufzug verfügen und somit Barrierefreiheit gewä
 hrleisten. Auftakt des Museumsbesuches bildet im Erdgeschoss das Holzkunstw
 erk von Johannes Klarmann „Sonnengesang“, passend intoniert vom eingespielt
 en geistlichen Lied „Laudato si, o mi signore“, dessen Text sich an den „So
 nnengesang“ des heiligen Franz von Assisi anlehnt.\n\nDann gelangt man in d
 ie Schatzkammer der Geschichte, die unter anderem die Spuren der Franken un
 ter Karl dem Großen in den ländlichen Siedlungen Fischbach, Hornau und Kelk
 heim im 8. und 9. Jahrhundert thematisiert. In der Schatzkammer wird sich a
 uch der auf dem Hof Gimbach gefundene Roteltisstein aus dem 7. Jahrhundert 
 befinden. Es folgen Räumlichkeiten, welche die Familie von Gagern und spezi
 ell den Politiker, Diplomat und Europäer Hans Christoph von Gagern würdigen
 . In der Lernwerkstatt „Geist der Freiheit“ werden am Familientisch demokra
 tische Werte erfahrbar und eröffnen mit entsprechenden Angeboten ein aktuel
 les Gesprächsforum. Die Stadtgeschichte Kelkheims im 18. und 19. Jahrhunder
 t mit den Auswirkungen der industriellen Revolution für die wirtschaftliche
  und soziale Situation in den sechs zunächst landwirtschaftlich geprägten D
 örfern wird im größten Raum des Museums als Aufbruch und Neubeginn behandel
 t. Dort befindet sich auch eine große Bürgervitrine für Wechselausstellunge
 n. Weiter geht es mit dem Wirtschaftsmotor Eisenbahn in die Zukunft. Dies w
 ird in einem langen Gang dargestellt, in dem die Stadtchronik des 20. Jahrh
 underts behandelt wird.\n\nDas komplette Untergeschoss ist dem Möbelhandwer
 k gewidmet. Zentrum bildet eine historische Schreinerwerkstatt um 1925 mit 
 Maschinenraum und Bankraum. Eine moderne Lernwerkstatt bietet die Möglichke
 it der Teilnahme an Handwerkskursen und Ausbildung in Gruppen unter fachlic
 her Anleitung. Es folgt die Straße der Schaufenster mit historischen Möbels
 tücken. Dazwischen lädt die Museumslounge mit digitalem Bildarchiv und bequ
 emen Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Im Untergeschoss befinden sich au
 ch das Dokumentenarchiv und die Möbeldepots.\nInsbesondere die beiden Lernw
 erkstätten bieten sich für externe Nutzer wie Schulen, Vereine, Schreinerei
 en, Kunst- und Kulturinstitutionen und VHS an.\nVielfältige Nutzungsmöglich
 keiten ergeben durch den großen Saal für Vereine, Kulturinstitutionen, aber
  auch für die Bürger. Wünschenswert ist darüber hinaus ein Café.\n\nEs schl
 oss sich eine rege Diskussion mit vielen Anregungen für die Gebäudesanierun
 g, die Einrichtung des Museums, den großen Saal und das erwähnte Café an. E
 inige BI-Unterstützer boten sich an, bei der Museumsaufsicht sogar bei Führ
 ungen zu unterstützen.\nWie geht es weiter?\nNachdem nun vier Jahre seit de
 m Kauf von St. Franziskus (mit dem Ziel dort das Museum unterzubringen) mit
  Konzeptionierung, Kostenschätzungen und -berechnung sowie politischer Ause
 inandersetzung verstrichen sind, muss jetzt die Sanierung zügig vorangebrac
 ht werden.\nAnträge auf Zuschüsse müssen gestellt, für die Sanierung ein/-e
  Architekt/-in und für die Einrichtung des Museums ein/-e Museumsdisigner/-
 in beauftragt werden.\n \nBlick vor und hinter die Kulissen des alten Museu
 ms\nEs wurden anschließend zwei Gruppen gebildet, die im Wechsel zeitgleich
  durch unseren Historiker Rüdiger Kraatz vom Treppenhaus bis zu den Lagerrä
 umen unter dem Dach\n\n\nund durch unsere Museumspädagogin Marianne Bopp im
  1. Stock zur historischen Schreinerwerkstatt mit dem digitalen Bildarchiv,
  der Straße der Schaufenster und zu den Vitrinen der Stadtteile geführt wur
 den.\n\nPro Führung war jeweils eine gute halbe Stunde angesetzt, um das Mu
 seum noch besser kennenzulernen.\n\n2. Vorsitzende und Schatzmeisterin Edel
 gard Kleemann mit Jutta Moog und Stadtarchivar Dietrich Kleipa am digitalen
  Bildarchiv.\nDen Abschluss der Dankeschön-Veranstaltung bildete ein gemütl
 iches Beisammensein mit Snacks und Getränken sowie vielen anregenden Gesprä
 chen.\nText: Jürgen Moog\nFotos: Wolfgang Pfankuch\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Rund 30 Mitglieder der Bürgerinitiative folgten am 07.12.2018 der Einlad
 ung des Museumsvereins zum Blick vor und hinter die Kulissen des Stadtmuseu
 ms in der Frankfurter Str. 21 sowie der Vorstellung des Konzeptes für das n
 eue Museum in der Feldbergstr. 34.</p><p><img src="https://www.museum-kelkh
 eim.de/images/MKFreuFörFest2018_02.JPG" alt="MKFreuFörFest2018 02" /></p><p
 >Die 2. Vorsitzende Andrea Hillebrecht-Schulte und Jutta Moog empfingen die
  Gäste mit Apfelsekt. Außerdem hatte Frau Hillebrecht-Schulte Käse-Snacks m
 it Trauben, Tomaten und Brezeln auf einer Hobelbank aufgebaut.</p><p><img s
 rc="https://www.museum-kelkheim.de/images/MKFreuFörFest2018_03.JPG" alt="MK
 FreuFörFest2018 03" /></p><p>1. Vorsitzender Jürgen Moog stellte zunächst d
 en unglaublichen Erfolg der Bürgerinitiative heraus, die den Bürgerentschei
 d gegen den geplanten Abriss von St. Franziskus und den Verbleib des Stadtm
 useums in der Frankfurter Str. 21 <strong>mit 7.952 zu 6.594 Stimmen</stron
 g> gewonnen hatten.</p><p>Er lobte die enorme Tatkraft der Unterstützer, ih
 re besondere Kreativität sowie die nicht unerheblichen finanziellen Mittel 
 und den hohen Zeitansatz, den sie eingebracht haben. Das gilt ganz besonder
 s für die Kernmannschaft der BI mit Dr. Thomas Zellhofer, Christa Wittekind
 , Hiltrud Bracht, Reinhard Herr und nicht zuletzt Wolfgang Zengerling. Das 
 verdient besondere Hochachtung und höchste Anerkennung. Vielen Dank für die
 se historische Leistung!</p><p>Durch den erfolgreichen Bürgerentscheid wird
  dem Stadtmuseum die notwendige Weiterentwicklung zum Kulturzentrum mit Mit
 machmuseum ermöglicht und der Verbleib in unzureichenden Räumlichkeiten mit
  fehlender Barrierefreiheit erspart.</p><p>Es hat sich mit der BI eine star
 ke Museumslobby gebildet und das Stadtmuseum ist in das Bewusstsein unserer
  Bürgerinnen und Bürger gerückt. Darauf lässt sich super aufbauen.</p><p>Mi
 thin ist dieser wunderbare basisdemokratische Erfolg der Bürger mit dem Bür
 gerentscheid, der die Stadtverordnetenversammlung veranlasst, Ihren Beschlu
 ss zu revidieren, ein historischer Akt in unserer Stadt, den es aufzuarbeit
 en und in unserem Museum zu bewahren gilt.</p><p><strong>Das Museumskonzept
 </strong></p><p>Die Konzeptionierung für das neue Museum durch die Museumsd
 esignerin Susanne Michelsky begann mit der Planung des Stadtmuseums in der 
 Altstadt in 2012 und setzte sich mit den in 2015 und 2016 entstandenen Fein
 konzepten für die Unterbringung im Pfarrzentrum Sankt Franziskus fort.</p><
 p>Anhand von DIN A0-Plänen führte Jürgen Moog die Gäste durch das neue Stad
 tmuseum. Der Zugangsbereich wird über eine Kassentheke mit Museumsshop und 
 einen Personen- und Lastenaufzug verfügen und somit Barrierefreiheit gewähr
 leisten. Auftakt des Museumsbesuches bildet im Erdgeschoss das Holzkunstwer
 k von Johannes Klarmann <strong>„Sonnengesang“</strong>, passend intoniert 
 vom eingespielten geistlichen Lied „Laudato si, o mi signore“, dessen Text 
 sich an den „Sonnengesang“ des heiligen Franz von Assisi anlehnt.</p><p><im
 g src="https://www.museum-kelkheim.de/images/MKFReuFörFest2018_23.jpg" alt=
 "MKFReuFörFest2018 23" /></p><p>Dann gelangt man in die <strong>Schatzkamme
 r der Geschichte</strong>, die unter anderem die Spuren der Franken unter K
 arl dem Großen in den ländlichen Siedlungen Fischbach, Hornau und Kelkheim 
 im 8. und 9. Jahrhundert thematisiert. In der Schatzkammer wird sich auch d
 er auf dem Hof Gimbach gefundene Roteltisstein aus dem 7. Jahrhundert befin
 den. Es folgen Räumlichkeiten, welche die <strong>Familie von Gagern</stron
 g> und speziell den Politiker, Diplomat und Europäer Hans Christoph von Gag
 ern würdigen. In der Lernwerkstatt „Geist der Freiheit“ werden am Familient
 isch demokratische Werte erfahrbar und eröffnen mit entsprechenden Angebote
 n ein aktuelles Gesprächsforum. Die <strong>Stadtgeschichte Kelkheims </str
 ong>im 18. und 19. Jahrhundert mit den Auswirkungen der industriellen Revol
 ution für die wirtschaftliche und soziale Situation in den sechs zunächst l
 andwirtschaftlich geprägten Dörfern wird im größten Raum des Museums als Au
 fbruch und Neubeginn behandelt. Dort befindet sich auch eine große Bürgervi
 trine für Wechselausstellungen. Weiter geht es mit dem <strong>Wirtschaftsm
 otor Eisenbahn</strong> in die Zukunft. Dies wird in einem langen Gang darg
 estellt, in dem die <strong>Stadtchronik des 20. Jahrhunderts</strong> beha
 ndelt wird.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/MKFreuFör
 Fest2018_26.jpg" alt="MKFreuFörFest2018 26" /></p><p>Das komplette Unterges
 choss ist dem Möbelhandwerk gewidmet. Zentrum bildet eine <strong>historisc
 he Schreinerwerkstatt </strong>um 1925 mit Maschinenraum und Bankraum. Eine
  <strong>moderne Lernwerkstatt </strong>bietet die Möglichkeit der Teilnahm
 e an Handwerkskursen und Ausbildung in Gruppen unter fachlicher Anleitung. 
 Es folgt die <strong>Straße der Schaufenster </strong>mit historischen Möbe
 lstücken. Dazwischen lädt die <strong>Museumslounge mit digitalem Bildarchi
 v </strong>und bequemen Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein. Im Untergescho
 ss befinden sich auch das <strong>Dokumentenarchiv</strong> und die <strong
 >Möbeldepots.</strong></p><p>Insbesondere die beiden Lernwerkstätten bieten
  sich für externe Nutzer wie Schulen, Vereine, Schreinereien, Kunst- und Ku
 lturinstitutionen und VHS an.</p><p>Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten ergeb
 en durch den großen Saal für Vereine, Kulturinstitutionen, aber auch für di
 e Bürger. Wünschenswert ist darüber hinaus ein Café.</p><p><img src="https:
 //www.museum-kelkheim.de/images/MKFreuFörFest2018_28.jpg" alt="MKFreuFörFes
 t2018 28" /></p><p>Es schloss sich eine rege Diskussion mit vielen Anregung
 en für die Gebäudesanierung, die Einrichtung des Museums, den großen Saal u
 nd das erwähnte Café an. Einige BI-Unterstützer boten sich an, bei der Muse
 umsaufsicht sogar bei Führungen zu unterstützen.</p><p><strong>Wie geht es 
 weiter?</strong></p><p>Nachdem nun vier Jahre seit dem Kauf von St. Franzis
 kus (mit dem Ziel dort das Museum unterzubringen) mit Konzeptionierung, Kos
 tenschätzungen und -berechnung sowie politischer Auseinandersetzung verstri
 chen sind, muss jetzt die Sanierung zügig vorangebracht werden.</p><p>Anträ
 ge auf Zuschüsse müssen gestellt, für die Sanierung ein/-e Architekt/-in un
 d für die Einrichtung des Museums ein/-e Museumsdisigner/-in beauftragt wer
 den.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><p><strong>Blick vor und hinter die K
 ulissen des alten Museums</strong></p><p>Es wurden anschließend zwei Gruppe
 n gebildet, die im Wechsel zeitgleich durch unseren Historiker Rüdiger Kraa
 tz <strong>vom Treppenhaus bis zu den Lagerräumen unter dem Dach</strong></
 p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/MKFreuFörFest2018_30.j
 pg" alt="MKFreuFörFest2018 30" /></p><p><img src="https://www.museum-kelkhe
 im.de/images/MKFreuFörFest2018_36.jpg" alt="MKFreuFörFest2018 36" /></p><p>
 und durch unsere Museumspädagogin Marianne Bopp im 1. Stock <strong>zur his
 torischen Schreinerwerkstatt mit dem digitalen Bildarchiv, der Straße der S
 chaufenster und zu den Vitrinen der Stadtteile</strong> geführt wurden.</p>
 <p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/MKFreuFörFest2018_31.jpg
 " alt="MKFreuFörFest2018 31" /></p><p>Pro Führung war jeweils eine gute hal
 be Stunde angesetzt, um das Museum noch besser kennenzulernen.</p><p><img s
 rc="https://www.museum-kelkheim.de/images/MKFreuFörFest2018_33.jpg" alt="MK
 FreuFörFest2018 33" /></p><p><em>2. Vorsitzende und Schatzmeisterin Edelgar
 d Kleemann mit Jutta Moog und Stadtarchivar Dietrich Kleipa am digitalen Bi
 ldarchiv.</em></p><p>Den Abschluss der Dankeschön-Veranstaltung bildete ein
  gemütliches Beisammensein mit Snacks und Getränken sowie vielen anregenden
  Gesprächen.</p><p>Text: Jürgen Moog</p><p>Fotos: Wolfgang Pfankuch</p>
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