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SUMMARY:Eröffnung der Ausstellung POP ART (Artikel)
LOCATION:Plenarsaal Rathaus Kelkheim\, Gagernring 6 
DESCRIPTION:POP ART: Kunst für Alle, keine Allerwelts-Kunst!\nAusstellung POP ART im Ke
 lkheimer Rathaus mit einer Einführung eröffnet\nBis heute zählt das hochkre
 ative Schaffen der POP ART zu den erfolg- und einflussreichsten Kunstrichtu
 ngen des 20. Jahrhunderts. Mit ihr werden Motive des Alltags von Comics, Su
 ppendosen, Fahnen und Serienporträts plötzlich bildwürdig.\n\nDie Bilder de
 r Pop Art-Künstler Tom Wesselmann (links) und Mel Ramos (rechts) werden im 
 Plenarsaal in Szene gesetzt.\nDie Ausstellung der Galerie am Dom präsentier
 t in Zusammenarbeit mit dem hiesigen Kulturreferat vom 8. bis 31. März in K
 elkheim eine Vielzahl von Arbeiten von Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Keith
  Haring, Mel Ramos, Robert Indiana oder Tom Wesselmann u. v. m. und zeigt w
 ie facettenreich die Formensprache der Kunst-Stars ist.\n\nV.l.: Jacqueline
  Wood und Galerist Michael Marks (beide Galerie am Dom), Dr. Beate Matusche
 k, Dr. Friedhelm Hören und Stadtverordnetenvorsteher Wolf-Dieter Hasler\nSt
 adtverordnetenvorsteher Wolf-Dieter Hasler begrüßte bei der Ausstellungserö
 ffnung am 7. März die über 200 Gäste und bedankte sich dabei bei der Wetzla
 rer Galerie am Dom für die außergewöhnliche Präsentation. Sein Dank schloss
  das Kulturreferat und den Museumsverein, der die Gäste mit Getränken und K
 leingebäck versorgte, mit ein.\n\nKulturreferentin Dr. Beate Matuschek über
 nahm die Einführung in die Ausstellung. Sie zeigte die Entwicklung der Kuns
 trichtung Pop Art auf, welche - ausgehend von den USA und England - die gan
 ze Welt eroberte.\n\nDr. Friedhelm Hören erläuterte in launischer und erfri
 schender Weise die Künstler der Ausstellung.\n„Pop Art. Dieser Begriff ist 
 ebenso in aller Munde – also populär – wie die Namen ihrer Künstler und die
  Kunst, die sich dahinter verbirgt.\n\n\nDenn wer kennt sie nicht: Andy War
 hols ‚Campbell’s Soup Cans‘ oder die bekannten Ikonen aus der Comic-Kultur 
 nachempfundenen Arbeiten Roy Lichtensteins.\n\nAuch Keith Harings farbenfro
 he, als Graffitis entstandene Figuren hat sicher jeder schon einmal gesehen
 , ebenso die ‚Commercial Pin-ups‘ von Mel Ramos, der Motive aus der Werbung
  verarbeitet und mit oftmals bissiger Ironie, aber auch viel Humor gängige 
 Klischees karikiert.\n\nDie Werke von Alex Katz sind dem modernen Realismus
  und der Pop Art zuzuordnen und zeigen größtenteils ikonische Porträts modi
 sch gekleideter Frauen, die gerade an verschiedenen Orten museal in München
  präsentiert werden.\nEntstanden ab Mitte der 1950er Jahre, tritt die heute
  als Pop Art bekannte Kunstrichtung ihren weltweiten Siegeszug von den USA 
 und Großbritannien aus an. Anders als die damals traditionellen, an den Aka
 demien vermittelten Kunstgattungen bezieht sich die Pop Art ihre Motive aus
  dem Alltag und trifft so den Nerv der Zeit: In den zunehmend von Konsum un
 d Kommerz bestimmten Jahren des Aufschwungs sind es nicht mehr die auf klas
 sischen Tafelbildern dargestellten religiösen Ikonen, die die Menschen anzi
 ehen, sondern die Ikonen haben sich gewandelt, sind andere geworden. Insbes
 ondere die Werbung ist es, die das gesellschaftliche Bildrepertoire prägt –
  so wie im Falle der erwähnten ‚Soup Cans‘, die zu einem Meilenstein der Ku
 nstgeschichte werden. Warhol und seine Mitstreiter erheben somit Alltäglich
 es zum Bildgegenstand; die einfache Dose, als rein zweckmäßige Verpackung e
 ines Nahrungsmittels konzipiert, wird mit Bedeutung aufgeladen, indem sie w
 iederholt Thema künstlerischer Auseinandersetzung wird. In dieser Wiederhol
 ung des immer gleichen Motivs wird zusätzlich der Aspekt der Masse gespiege
 lt – im Sinne von Massenproduktion, aber auch des Verschwindens des Einzeln
 en in der Masse.\nBis heute hat die Pop Art nichts von ihrer Aktualität ein
 gebüßt. Im Gegenteil: Sind es nicht mehr und mehr die Werbeikonen, die unse
 r tägliches Leben prägen, so dass wir sie uns nicht nur im Fernsehen ansehe
 n, sondern sie auch künstlerisch umgesetzt an unsere Wand holen? \n Auch Ju
 lian Opie, ein britischer Videokünstler und Maler der jüngeren Pop Art-Gene
 ration erschafft fulminante plakativ vereinfachte Porträts. Neuere Werke be
 schäftigen sich mit Animationen, die eine konstante Bewegung im Bilderrahme
 n darstellen.\n\nDie Ausstellung im Plenarsaal des Rathaus Kelkheim präsent
 iert ein breites Spektrum namhafter Pop Art-Künstler. Insbesondere werden g
 rafische Arbeiten zu sehen sein. Denn gerade hierbei sind die Absichten und
  Möglichkeiten der Pop Art augenfällig: Neben der Abwendung vom traditionel
 len Bildverständnis sind dies die künstlerischen Neuerungen wie etwa die Se
 rialität oder die Verwendung von Stilmitteln aus der Werbegrafik. Anders al
 s mit Unikaten erreicht die Pop Art mit ihren Grafiken die breite Masse, oh
 ne dabei zur Massenware zu werden. Vielmehr wird die Kunst in den Alltag in
 tegriert, so wie zuvor der Alltag in die Kunst.\nWeitere Informationen unte
 r www.galerie-am-dom.de (http://www.galerie-am-dom.de) \nText: Claudia Knöp
 fel, Rolf Baltromejus, Jürgen Moog\nFotos: Jürgen Moog\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><span style="font-size: 18pt;"><strong><span style="color: #008000;">P<s
 pan style="color: #ff0000;">O</span>P ART</span>: Kunst für Alle, keine All
 erwelts-Kunst!</strong></span></p><p><span style="font-size: 12pt;">Ausstel
 lung POP ART im Kelkheimer Rathaus mit einer Einführung eröffnet</span></p>
 <p>Bis heute zählt das hochkreative Schaffen der POP ART zu den erfolg- und
  einflussreichsten Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts. Mit ihr werden Mot
 ive des Alltags von Comics, Suppendosen, Fahnen und Serienporträts plötzlic
 h bildwürdig.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/PopArt0
 7.03.2019_5.JPG" alt="PopArt07.03.2019 5" /></p><p><em>Die Bilder der Pop A
 rt-Künstler Tom Wesselmann (links) und Mel Ramos (rechts) werden im Plenars
 aal in Szene gesetzt.</em></p><p>Die Ausstellung der Galerie am Dom präsent
 iert in Zusammenarbeit mit dem hiesigen Kulturreferat vom 8. bis 31. März i
 n Kelkheim eine Vielzahl von Arbeiten von Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Ke
 ith Haring, Mel Ramos, Robert Indiana oder Tom Wesselmann u. v. m. und zeig
 t wie facettenreich die Formensprache der Kunst-Stars ist.</p><p><img src="
 https://www.museum-kelkheim.de/images/PopArt07.03.2019_1.JPG" alt="PopArt07
 .03.2019 1" /></p><p><em>V.l.: Jacqueline Wood und Galerist Michael Marks (
 beide Galerie am Dom), Dr. Beate Matuschek, Dr. Friedhelm Hören und Stadtve
 rordnetenvorsteher Wolf-Dieter Hasler</em></p><p>Stadtverordnetenvorsteher 
 Wolf-Dieter Hasler begrüßte bei der Ausstellungseröffnung am 7. März die üb
 er 200 Gäste und bedankte sich dabei bei der Wetzlarer Galerie am Dom für d
 ie außergewöhnliche Präsentation. Sein Dank schloss das Kulturreferat und d
 en Museumsverein, der die Gäste mit Getränken und Kleingebäck versorgte, mi
 t ein.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/PopArt07.03.20
 19_2.JPG" alt="PopArt07.03.2019 2" /></p><p>Kulturreferentin Dr. Beate Matu
 schek übernahm die Einführung in die Ausstellung. Sie zeigte die Entwicklun
 g der Kunstrichtung Pop Art auf, welche - ausgehend von den USA und England
  - die ganze Welt eroberte.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/
 images/PopArt07.03.2019_3.JPG" alt="PopArt07.03.2019 3" /></p><p>Dr. Friedh
 elm Hören erläuterte in launischer und erfrischender Weise die Künstler der
  Ausstellung.</p><p>„Pop Art. Dieser Begriff ist ebenso in aller Munde – al
 so populär – wie die Namen ihrer Künstler und die Kunst, die sich dahinter 
 verbirgt.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/PopArt07.03
 .2019_6.JPG" alt="PopArt07.03.2019 6" /></p><p><img src="https://www.museum
 -kelkheim.de/images/PopArt07.03.2019_7.JPG" alt="PopArt07.03.2019 7" /></p>
 <p>Denn wer kennt sie nicht: Andy Warhols ‚Campbell’s Soup Cans‘ oder die b
 ekannten Ikonen aus der Comic-Kultur nachempfundenen Arbeiten Roy Lichtenst
 eins.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/PopArt07.03.201
 9_10.JPG" alt="PopArt07.03.2019 10" /></p><p>Auch Keith Harings farbenfrohe
 , als Graffitis entstandene Figuren hat sicher jeder schon einmal gesehen, 
 ebenso die ‚Commercial Pin-ups‘ von Mel Ramos, der Motive aus der Werbung v
 erarbeitet und mit oftmals bissiger Ironie, aber auch viel Humor gängige Kl
 ischees karikiert.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Po
 pArt07.03.2019_8.JPG" alt="PopArt07.03.2019 8" /></p><p>Die Werke von Alex 
 Katz sind dem modernen Realismus und der Pop Art zuzuordnen und zeigen größ
 tenteils ikonische Porträts modisch gekleideter Frauen, die gerade an versc
 hiedenen Orten museal in München präsentiert werden.</p><p>Entstanden ab Mi
 tte der 1950er Jahre, tritt die heute als Pop Art bekannte Kunstrichtung ih
 ren weltweiten Siegeszug von den USA und Großbritannien aus an. Anders als 
 die damals traditionellen, an den Akademien vermittelten Kunstgattungen bez
 ieht sich die Pop Art ihre Motive aus dem Alltag und trifft so den Nerv der
  Zeit: In den zunehmend von Konsum und Kommerz bestimmten Jahren des Aufsch
 wungs sind es nicht mehr die auf klassischen Tafelbildern dargestellten rel
 igiösen Ikonen, die die Menschen anziehen, sondern die Ikonen haben sich ge
 wandelt, sind andere geworden. Insbesondere die Werbung ist es, die das ges
 ellschaftliche Bildrepertoire prägt – so wie im Falle der erwähnten ‚Soup C
 ans‘, die zu einem Meilenstein der Kunstgeschichte werden. Warhol und seine
  Mitstreiter erheben somit Alltägliches zum Bildgegenstand; die einfache Do
 se, als rein zweckmäßige Verpackung eines Nahrungsmittels konzipiert, wird 
 mit Bedeutung aufgeladen, indem sie wiederholt Thema künstlerischer Auseina
 ndersetzung wird. In dieser Wiederholung des immer gleichen Motivs wird zus
 ätzlich der Aspekt der Masse gespiegelt – im Sinne von Massenproduktion, ab
 er auch des Verschwindens des Einzelnen in der Masse.</p><p>Bis heute hat d
 ie Pop Art nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil: Sind es nic
 ht mehr und mehr die Werbeikonen, die unser tägliches Leben prägen, so dass
  wir sie uns nicht nur im Fernsehen ansehen, sondern sie auch künstlerisch 
 umgesetzt an unsere Wand holen? <br /> Auch Julian Opie, ein britischer Vid
 eokünstler und Maler der jüngeren Pop Art-Generation erschafft fulminante p
 lakativ vereinfachte Porträts. Neuere Werke beschäftigen sich mit Animation
 en, die eine konstante Bewegung im Bilderrahmen darstellen.</p><p><img src=
 "https://www.museum-kelkheim.de/images/PopArt07.03.2019_4.JPG" alt="PopArt0
 7.03.2019 4" /></p><p>Die Ausstellung im Plenarsaal des Rathaus Kelkheim pr
 äsentiert ein breites Spektrum namhafter Pop Art-Künstler. Insbesondere wer
 den grafische Arbeiten zu sehen sein. Denn gerade hierbei sind die Absichte
 n und Möglichkeiten der Pop Art augenfällig: Neben der Abwendung vom tradit
 ionellen Bildverständnis sind dies die künstlerischen Neuerungen wie etwa d
 ie Serialität oder die Verwendung von Stilmitteln aus der Werbegrafik. Ande
 rs als mit Unikaten erreicht die Pop Art mit ihren Grafiken die breite Mass
 e, ohne dabei zur Massenware zu werden. Vielmehr wird die Kunst in den Allt
 ag integriert, so wie zuvor der Alltag in die Kunst.</p><p>Weitere Informat
 ionen unter <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="
 http://www.galerie-am-dom.de">www.galerie-am-dom.de</a>&nbsp;</span></p><p>
 Text: Claudia Knöpfel, Rolf Baltromejus, Jürgen Moog</p><p>Fotos: Jürgen Mo
 og</p>
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