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SUMMARY:Open-Air-Vortrag über den Zauberberg (Artikel von Marianne Bopp)
LOCATION:Zauberberg\, Kelkheim-Ruppertshain
DESCRIPTION:Der Zauberberg\nInteressantes zur Geschichte der Lungenheilstätte\nEin Open
 -Air-Vortrag mit Marianne Bopp und Thomas Weck\nVeranstaltungsort: Zauberbe
 rg, Kelkheim-Ruppertshain, Robert-Koch-Str. 120, Künstlerterrasse über dem 
 Restaurant Merlin. \n\nDie erste Volkslungenheilstätte Deutschlands bezog 1
 895 ihre Gebäude in Ruppertshain. Sie wurde auf der Weltausstellung in Pari
 s im Jahre 1900 als „Alma Mater der Heilstätten“ beispielgebend präsentiert
 . Bis in die 1980er Jahre therapierte man in dem wachsenden Gebäudekomplex 
 Tuberkulose-Kranke nach den jeweils neuesten Erkenntnissen. Heute ist der Z
 auberberg ein kulturelles Zentrum mit Wohnungen, Büros, Praxen, Gastronomie
  und Künstlerateliers.\nHerrlicher Sonnenschein und fast 30 Grad boten idea
 le Bedingungen.\n\nJetzt um 15:00 Uhr hätten die Tuberkulösen noch eine Stu
 nde Zeit gehabt, in den Liegehallen die frische Taunushöhenluft zu tanken, 
 streng getrennt die Männer im Westen, die Frauen im Osten. So sah es die er
 ste Volkslungenheilstätte für unbemittelte Kranke vor. Dann wären sie in de
 n jeweiligen Speisesälen im ersten und zweiten Stock des heutigen Männerbau
 s zu Kaffee mit Butterbrot gegangen.\n\nGutes Essen, frische Luft, möglichs
 t in der Höhe und Ruhe im Übermaß für mindestens drei Monate: das waren die
  hauptsächlichen Heilmittel gegen Tuberkulose, die Ende des 19. Jahrhundert
 s bekannt waren. Seit 1895 kamen sie hier in Ruppertshain den an Tbc erkran
 kten Arbeiterinnen und Arbeitern aus Frankfurt zugute. Ermöglicht hatte den
  Bau der dortige Rekonvaleszentenverein mithilfe vieler Sponsoren, vor alle
 m der Baronin Hanna Mathilde von Rothschild.\n\nDie 15 Personen, die unter 
 Corona-Bedingungen zum ersten Open-Air-Vortrag über die Geschichte des Zaub
 erbergs auf der Künstlerterrasse zusammenkamen, erfuhren dies und mehr zur 
 125-jährigen Geschichte des Gebäudekomplexes. Immerhin bis 1982 konnte er a
 ls Klinik für Lungenkranke genutzt werden.\n\nNach dem historischen Überbli
 ck von Marianne Bopp, Museumspädagogin des Museums Kelkheim, übernahm Thoma
 s Weck, Geschäftsführer des Zauberbergs, mit einem Überblick über den Wande
 l seit 1982 unter dem Motto „Leben – Wohnen – Arbeiten – Freizeit“. Er bot 
 zusätzlich noch einen Rundgang an, dem sich die Teilnehmer gerne anschlosse
 n.\nWegen der großen Nachfrage gab es einen weiteren Termin am 20. Septembe
 r.\nAuch im nächsten Frühjahr ist schon eine Wiederholung geplant. Sie wird
  rechtzeitig angekündigt.\nText: Marianne Bopp\nFotos: Wolfgang Pfankuch\n\
 n Ausrichter: Kulturreferat der Stadt Kelkheim, Museumsverein Kelkheim und 
 CCZ Zauberberg\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 36pt; color: #ff0000
 ;"><strong>Der Zauberberg</strong></span></p><p style="text-align: center;"
 ><span style="font-size: 14pt; color: #ff0000;"><strong>Interessantes zur G
 eschichte der Lungenheilstätte</strong></span></p><p style="text-align: cen
 ter;"><span style="font-size: 14pt; color: #ff0000;"><strong>Ein Open-Air-V
 ortrag mit Marianne Bopp und Thomas Weck</strong></span></p><p><strong><str
 ong>Veranstaltungsort:</strong> Zauberberg, Kelkheim-Ruppertshain, Robert-K
 och-Str. 120, Künstlerterrasse über dem Restaurant Merlin.&nbsp;</strong></
 p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/SonderführungAnsichtsk
 artenausstellung01.03.2020_7.JPG" alt="SonderführungAnsichtskartenausstellu
 ng01.03.2020 7" /></p><p><span style="font-size: 8pt;"><em>Die erste Volksl
 ungenheilstätte Deutschlands bezog 1895 ihre Gebäude in Ruppertshain. Sie w
 urde auf der Weltausstellung in Paris im Jahre 1900 als „Alma Mater der Hei
 lstätten“ beispielgebend präsentiert. Bis in die 1980er Jahre therapierte m
 an in dem wachsenden Gebäudekomplex Tuberkulose-Kranke nach den jeweils neu
 esten Erkenntnissen. Heute ist der Zauberberg ein kulturelles Zentrum mit W
 ohnungen, Büros, Praxen, Gastronomie und Künstlerateliers.</em></span></p><
 p>Herrlicher Sonnenschein und fast 30 Grad boten ideale Bedingungen.</p><p>
 <img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/ZauberbergVortragBoppWeck13
 .09.2020_1.jpg" alt="ZauberbergVortragBoppWeck13.09.2020 1" /></p><p>Jetzt 
 um 15:00 Uhr hätten die Tuberkulösen noch eine Stunde Zeit gehabt, in den L
 iegehallen die frische Taunushöhenluft zu tanken, streng getrennt die Männe
 r im Westen, die Frauen im Osten. So sah es die erste Volkslungenheilstätte
  für unbemittelte Kranke vor. Dann wären sie in den jeweiligen Speisesälen 
 im ersten und zweiten Stock des heutigen Männerbaus zu Kaffee mit Butterbro
 t gegangen.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Zauberber
 gVortragBoppWeck13.09.2020_2.jpg" alt="ZauberbergVortragBoppWeck13.09.2020 
 2" /></p><p>Gutes Essen, frische Luft, möglichst in der Höhe und Ruhe im Üb
 ermaß für mindestens drei Monate: das waren die hauptsächlichen Heilmittel 
 gegen Tuberkulose, die Ende des 19. Jahrhunderts bekannt waren. Seit 1895 k
 amen sie hier in Ruppertshain den an Tbc erkrankten Arbeiterinnen und Arbei
 tern aus Frankfurt zugute. Ermöglicht hatte den Bau der dortige Rekonvalesz
 entenverein mithilfe vieler Sponsoren, vor allem der Baronin Hanna Mathilde
  von Rothschild.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Zaub
 erbergVortragBoppWeck13.09.2020_3.jpg" alt="ZauberbergVortragBoppWeck13.09.
 2020 3" /></p><p>Die 15 Personen, die unter Corona-Bedingungen zum ersten O
 pen-Air-Vortrag über die Geschichte des Zauberbergs auf der Künstlerterrass
 e zusammenkamen, erfuhren dies und mehr zur 125-jährigen Geschichte des Geb
 äudekomplexes. Immerhin bis 1982 konnte er als Klinik für Lungenkranke genu
 tzt werden.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Zauberber
 gVortragBoppWeck13.09.2020_4.jpg" alt="ZauberbergVortragBoppWeck13.09.2020 
 4" /></p><p>Nach dem historischen Überblick von Marianne Bopp, Museumspädag
 ogin des Museums Kelkheim, übernahm Thomas Weck, Geschäftsführer des Zauber
 bergs, mit einem Überblick über den Wandel seit 1982 unter dem Motto „Leben
  – Wohnen – Arbeiten – Freizeit“. Er bot zusätzlich noch einen Rundgang an,
  dem sich die Teilnehmer gerne anschlossen.</p><p>Wegen der großen Nachfrag
 e gab es einen weiteren Termin am 20. September.</p><p>Auch im nächsten Frü
 hjahr ist schon eine Wiederholung geplant. Sie wird rechtzeitig angekündigt
 .</p><p>Text: Marianne Bopp</p><p>Fotos: Wolfgang Pfankuch</p><p><br /> <st
 rong>Ausrichter:</strong>&nbsp;Kulturreferat der Stadt Kelkheim, Museumsver
 ein Kelkheim und CCZ Zauberberg</p>
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