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SUMMARY:Vom Strohsack zum Rundbett (Vortrag und Artikel von Rüdiger Kraatz))
LOCATION:Museum Kelkheim 
DESCRIPTION:<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 24pt;"><span style="
 color: #993300;"><b>Vom Strohsack zum Rundbett</b></span></span></p><p styl
 e="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt; color: #ff0000;"><str
 ong>Eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der menschlichen Schlafstätt
 en</strong></span></p><p>&nbsp;</p><p><img src="images/VomStrohsackzumRundb
 ett_20.06.2021_1.JPG" alt="VomStrohsackzumRundbett 20.06.2021 1" width="560
 " height="280" /></p><p>Rüdiger Kraatz stellte in seinem Bildvortrag die un
 terschiedlichen Arten von Schlafstätten und Schlafgewohnheiten in der Gesch
 ichte und in unterschiedlichen Kulturräumen vor.</p><p><img src="images/Vom
 StrohsackzumRundbett_20.06.2021_01.jpg" alt="VomStrohsackzumRundbett 20.06.
 2021 01" width="560" height="280" /></p><p>Es gibt archäologische Nachweise
 , dass Menschen schon vor 200 000 Jahren in Afrika auf Grasbetten die Nächt
 e verbrachten. In dem Graswerk befanden sich auch insektenvertreibende Pfla
 nzen und Asche. Möglicherweise ergab dies eine Mischung, die die Schläfer s
 chützte.</p><p>Ausgeprägte Bettgestelle mit Verzierungen und kunstvoll gest
 alteten ornamentalen Elementen gab es in den meisten Hochkulturen, etwa bei
  den antiken Ägyptern oder den Griechen und Römern.</p><p><img src="images/
 VomStrohsackzumRundbett_20.06.2021_2.JPG" alt="VomStrohsackzumRundbett 20.0
 6.2021 2" width="560" height="280" /></p><p>Wahrscheinlich wurden die Möbel
  sowohl als Bettgestelle, als auch als Abstellfläche benutzt. Sie konnten m
 it Matten oder Polstern belegt und mit Insektennetzen umspannt werden. Als 
 Materialien boten sich für die Gestelle Stein, Holz oder Metall an. Interes
 sant sind die oft aus Holz, Keramik oder Stein gebauten Holzstützen für den
  Kopf, die wir auch aus dem asiatischen Kulturkreis kennen.</p><p><img src=
 "images/VomStrohsackzumRundbett_20.06.2021_02.jpg" alt="VomStrohsackzumRund
 bett 20.06.2021 02" width="560" height="298" /></p><p>Bettlager verschieden
 er Ausarbeitung gab es bei den Steinzeitvölkern bis hin zu den Kelten, von 
 denen die berühmte Kline aus der Keltensiedlung Hochdorf im Gedächtnis blei
 bt. Wir müssen in jedem Fall, von Kultur zu Kultur und von Epoche zu Epoche
 , mit unterschiedlichen Schlafgewohnheiten rechnen.</p><p><img src="images/
 VomStrohsackzumRundbett_20.06.2021_03.jpg" alt="VomStrohsackzumRundbett 20.
 06.2021 03" width="560" height="304" /></p><p>Die Betten der reichen Römer 
 waren bereits mit erstaunlichem Luxus verschönert, sie dienten auch Festgel
 agen aller Art, aber auch in bereits abgetrennten Schlafräumen als reine Sc
 hlafstätten. Es wird vermutet, dass einfache Römer weiterhin auf primitiven
  Lagern aus Laub- oder Strohsäcken auf dem Boden ruhen mussten.</p><p>Vergl
 ichen mit der Zeit der Völkerwanderung und der Frühen Neuzeit war das Mitte
 lalter eine warme Epoche. Dennoch musste man sich überall gegen Kälte, Unge
 ziefer und Zugluft schützen. Auf Burgen, ausgehend von den Kemenaten, baute
  man hochstehende Bettgestelle mit Baldachinen (Himmelbetten) und Vorhängen
 .</p><p><img src="images/VomStrohsackzumRundbett_20.06.2021_3.JPG" alt="Vom
 StrohsackzumRundbett 20.06.2021 3" width="560" height="280" /></p><p><em>Di
 e 2. Vorsitzende des Museumsvereins, Andrea Hillebrecht-Schulte, unterstütz
 te Herrn Kraatz indem sie Texte zu der Bettgeschichte vorlas.</em></p><p>Na
 chts wurden die Vorhänge zugezogen und es entstanden die Alkoven. Teppiche 
 wurden ausgelegt und Wandbehänge sollten die Zugluft dämmen. Tücher und Pel
 ze dienten der Bedeckung, etwas später mit Federn, Wolle oder Haaren ausges
 topfte Bettbezüge. Für ärmere Leute mussten weiterhin jedwede Arten von Str
 ohsäcken dienen. Überliefert ist, dass man sich meist nackt ins Bett legte,
  umhüllt vom besagtenTuchwerk.</p><p>Ab dem 13. Jahrhundert, auch in reiche
 n Bürgerhäusern, entwickelten sich größere und verzierte Bettgestelle, mit 
 Unterbetten, Kissen und Steppdecken (Kulter). Diese Räume wurden tagsüber a
 ls Besuchszimmer genutzt. &nbsp;Ein eigenes Bett hatten nur feine Leute, da
 s Gefolge musste mit mehreren Personen auf Lagern zusammenrücken.</p><p><im
 g src="images/VomStrohsackzumRundbett_20.06.2021_04.jpg" alt="VomStrohsackz
 umRundbett 20.06.2021 04" width="560" height="262" /></p><p>An Fürstenhäuse
 rn stellten sich die Adligen und Könige repräsentativ vor oder in ihrem Bet
 t aus und erteilten Audienzen. Immer mehr Prunkmöbel wurden mit Samt, Seide
 , Brokat, Damast und reichhaltigen Stickereien ausgestattet. Als Höhepunkt 
 galt das Hofzeremoniell des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV. &nbsp;in Versailles.
 </p><p>In der Ära der Industrialisierung vereinfachten sich die Bett- und S
 chlafstile und besonders die Arbeiterschaft musste die Nächte eng gedrängt 
 und unter zum Teil erbärmlichen sanitären Verhältnissen zubringen.</p><p><i
 mg src="images/VomStrohsackzumRundbett_20.06.2021_05.jpg" alt="VomStrohsack
 zumRundbett 20.06.2021 05" width="560" height="424" /></p><p><em>Die Betten
  wurden durch mehrere Personen rund um die Uhr genutzt. Ein Zuspätkommen gi
 ng zulasten der eigenen Schlafzeit.</em></p><p>Besser als der Arbeiterschaf
 t ging es zumindest regional den reicheren Bauern. In der „Guten Stube“ ver
 sammelten sich die Familienmitglieder und oft auch das Gesinde. Dort erwärm
 te ein großer Ofen den Raum, es gab Bänke und Liegestellen, etwa Kastenbett
 en, wo man gedrängt nächtigen konnte. Die Familie der Großbauern hatte meis
 t eine eigene Bettstube. Im Wohnhaus befanden sich häufig auch eine oder me
 hrere Werkstätten (z.B. Webstühle), die man nachts zur Seite rücken oder an
  die Decke ziehen konnte.</p><p><img src="images/VomStrohsackzumRundbett_20
 .06.2021_06.jpg" alt="VomStrohsackzumRundbett 20.06.2021 06" width="560" he
 ight="282" /></p><p>Moderne Möbel, prototypisch dafür stehen die Bauhaus-Tr
 adition und die Epochenbegriffe „Neue Sachlichkeit“, wurden zunehmend funkt
 ional und schlicht konstruiert. Auf dieser Basis hielt die Massenfabrikatio
 n Einzug in die industrielle Gesellschaft. Die Notwendigkeiten des Alltags-
  und Berufslebens und die Lebensverhältnisse machten eine Vielzahl verschie
 dener Betttypen notwendig, z.B. Etagenbetten, Klappbetten, Schrankbetten, C
 ampingliegen, Hochbetten, Pflegebetten oder Wasserbetten. So wundert es kau
 m, dass kreative Bettenbauer auf die Idee kamen, auch die zunächst exotisch
  wirkenden Rundbetten anzubieten.</p><p>Den Höhepunkt der Zeitreise bildete
  das diesjährige <a href="https://www.museum-kelkheim.de/index.php/moebel-d
 es-jahres/moebel-des-jahres-2020">„<strong>Möbel des Jahres“</strong></a> –
  das Rundbett des Möbelhauses Stelzer.</p><p><img src="images/VomStrohsackz
 umRundbett_20.06.2021_4.JPG" alt="VomStrohsackzumRundbett 20.06.2021 4" wid
 th="560" height="280" /></p><p>Dirk Stelzer erzählte, wie die Idee von eine
 m Rundbett geboren und verwirklicht wurde. Nicht nur mussten neue Fertigung
 sweisen und Geschäftsbeziehungen entwickelt werden, man benötigte auch viel
  Mut, das Risiko auf sich zu nehmen. Immerhin entwickelte sich dieses ungew
 öhnliche Möbel zu einem Erfolg, ca. 1000 Rundbetten wurden in Deutschland v
 erkauft.</p><p>Im Museum Kelkheim fanden sich noch die wichtigsten Bestandt
 eile eines alten Rundbettes. Die Firma Stelzer hatte noch alle Zeichnungen 
 in ihrem Archiv und konnte das Rundbett vom Museumsspeicher restaurieren.</
 p><p><img src="images/VomStrohsackzumRundbett_20.06.2021_5.JPG" alt="VomStr
 ohsackzumRundbett 20.06.2021 5" width="560" height="280" /></p><p>Bis Ende 
 dieses Jahres wird dieses attraktive Objekt noch als „Möbel des Jahres“ im 
 Museum zu besichtigen sein, dann wandert es wahrscheinlich für eine gewisse
  Zeit in einen Ausstellungsraum des Möbelhauses Stelzer. Danach, so wünsche
 n sich die Vorsitzenden des Museumsvereins, sollte es als ein Paradestück i
 m neuen Museum einen angemessenen Platz finden.</p><p>Text und Folien: Rüdi
 ger Kraatz</p><p>Fotos: Jürgen Moog</p>
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 24pt;"><span style="
 color: #993300;"><b>Vom Strohsack zum Rundbett</b></span></span></p><p styl
 e="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt; color: #ff0000;"><str
 ong>Eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der menschlichen Schlafstätt
 en</strong></span></p><p>&nbsp;</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim
 .de/images/VomStrohsackzumRundbett_20.06.2021_1.JPG" alt="VomStrohsackzumRu
 ndbett 20.06.2021 1" width="560" height="280" /></p><p>Rüdiger Kraatz stell
 te in seinem Bildvortrag die unterschiedlichen Arten von Schlafstätten und 
 Schlafgewohnheiten in der Geschichte und in unterschiedlichen Kulturräumen 
 vor.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/VomStrohsackzumR
 undbett_20.06.2021_01.jpg" alt="VomStrohsackzumRundbett 20.06.2021 01" widt
 h="560" height="280" /></p><p>Es gibt archäologische Nachweise, dass Mensch
 en schon vor 200 000 Jahren in Afrika auf Grasbetten die Nächte verbrachten
 . In dem Graswerk befanden sich auch insektenvertreibende Pflanzen und Asch
 e. Möglicherweise ergab dies eine Mischung, die die Schläfer schützte.</p><
 p>Ausgeprägte Bettgestelle mit Verzierungen und kunstvoll gestalteten ornam
 entalen Elementen gab es in den meisten Hochkulturen, etwa bei den antiken 
 Ägyptern oder den Griechen und Römern.</p><p><img src="https://www.museum-k
 elkheim.de/images/VomStrohsackzumRundbett_20.06.2021_2.JPG" alt="VomStrohsa
 ckzumRundbett 20.06.2021 2" width="560" height="280" /></p><p>Wahrscheinlic
 h wurden die Möbel sowohl als Bettgestelle, als auch als Abstellfläche benu
 tzt. Sie konnten mit Matten oder Polstern belegt und mit Insektennetzen ums
 pannt werden. Als Materialien boten sich für die Gestelle Stein, Holz oder 
 Metall an. Interessant sind die oft aus Holz, Keramik oder Stein gebauten H
 olzstützen für den Kopf, die wir auch aus dem asiatischen Kulturkreis kenne
 n.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/VomStrohsackzumRun
 dbett_20.06.2021_02.jpg" alt="VomStrohsackzumRundbett 20.06.2021 02" width=
 "560" height="298" /></p><p>Bettlager verschiedener Ausarbeitung gab es bei
  den Steinzeitvölkern bis hin zu den Kelten, von denen die berühmte Kline a
 us der Keltensiedlung Hochdorf im Gedächtnis bleibt. Wir müssen in jedem Fa
 ll, von Kultur zu Kultur und von Epoche zu Epoche, mit unterschiedlichen Sc
 hlafgewohnheiten rechnen.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/im
 ages/VomStrohsackzumRundbett_20.06.2021_03.jpg" alt="VomStrohsackzumRundbet
 t 20.06.2021 03" width="560" height="304" /></p><p>Die Betten der reichen R
 ömer waren bereits mit erstaunlichem Luxus verschönert, sie dienten auch Fe
 stgelagen aller Art, aber auch in bereits abgetrennten Schlafräumen als rei
 ne Schlafstätten. Es wird vermutet, dass einfache Römer weiterhin auf primi
 tiven Lagern aus Laub- oder Strohsäcken auf dem Boden ruhen mussten.</p><p>
 Verglichen mit der Zeit der Völkerwanderung und der Frühen Neuzeit war das 
 Mittelalter eine warme Epoche. Dennoch musste man sich überall gegen Kälte,
  Ungeziefer und Zugluft schützen. Auf Burgen, ausgehend von den Kemenaten, 
 baute man hochstehende Bettgestelle mit Baldachinen (Himmelbetten) und Vorh
 ängen.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/VomStrohsackzu
 mRundbett_20.06.2021_3.JPG" alt="VomStrohsackzumRundbett 20.06.2021 3" widt
 h="560" height="280" /></p><p><em>Die 2. Vorsitzende des Museumsvereins, An
 drea Hillebrecht-Schulte, unterstützte Herrn Kraatz indem sie Texte zu der 
 Bettgeschichte vorlas.</em></p><p>Nachts wurden die Vorhänge zugezogen und 
 es entstanden die Alkoven. Teppiche wurden ausgelegt und Wandbehänge sollte
 n die Zugluft dämmen. Tücher und Pelze dienten der Bedeckung, etwas später 
 mit Federn, Wolle oder Haaren ausgestopfte Bettbezüge. Für ärmere Leute mus
 sten weiterhin jedwede Arten von Strohsäcken dienen. Überliefert ist, dass 
 man sich meist nackt ins Bett legte, umhüllt vom besagtenTuchwerk.</p><p>Ab
  dem 13. Jahrhundert, auch in reichen Bürgerhäusern, entwickelten sich größ
 ere und verzierte Bettgestelle, mit Unterbetten, Kissen und Steppdecken (Ku
 lter). Diese Räume wurden tagsüber als Besuchszimmer genutzt. &nbsp;Ein eig
 enes Bett hatten nur feine Leute, das Gefolge musste mit mehreren Personen 
 auf Lagern zusammenrücken.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/i
 mages/VomStrohsackzumRundbett_20.06.2021_04.jpg" alt="VomStrohsackzumRundbe
 tt 20.06.2021 04" width="560" height="262" /></p><p>An Fürstenhäusern stell
 ten sich die Adligen und Könige repräsentativ vor oder in ihrem Bett aus un
 d erteilten Audienzen. Immer mehr Prunkmöbel wurden mit Samt, Seide, Brokat
 , Damast und reichhaltigen Stickereien ausgestattet. Als Höhepunkt galt das
  Hofzeremoniell des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV. &nbsp;in Versailles.</p><p>I
 n der Ära der Industrialisierung vereinfachten sich die Bett- und Schlafsti
 le und besonders die Arbeiterschaft musste die Nächte eng gedrängt und unte
 r zum Teil erbärmlichen sanitären Verhältnissen zubringen.</p><p><img src="
 https://www.museum-kelkheim.de/images/VomStrohsackzumRundbett_20.06.2021_05
 .jpg" alt="VomStrohsackzumRundbett 20.06.2021 05" width="560" height="424" 
 /></p><p><em>Die Betten wurden durch mehrere Personen rund um die Uhr genut
 zt. Ein Zuspätkommen ging zulasten der eigenen Schlafzeit.</em></p><p>Besse
 r als der Arbeiterschaft ging es zumindest regional den reicheren Bauern. I
 n der „Guten Stube“ versammelten sich die Familienmitglieder und oft auch d
 as Gesinde. Dort erwärmte ein großer Ofen den Raum, es gab Bänke und Lieges
 tellen, etwa Kastenbetten, wo man gedrängt nächtigen konnte. Die Familie de
 r Großbauern hatte meist eine eigene Bettstube. Im Wohnhaus befanden sich h
 äufig auch eine oder mehrere Werkstätten (z.B. Webstühle), die man nachts z
 ur Seite rücken oder an die Decke ziehen konnte.</p><p><img src="https://ww
 w.museum-kelkheim.de/images/VomStrohsackzumRundbett_20.06.2021_06.jpg" alt=
 "VomStrohsackzumRundbett 20.06.2021 06" width="560" height="282" /></p><p>M
 oderne Möbel, prototypisch dafür stehen die Bauhaus-Tradition und die Epoch
 enbegriffe „Neue Sachlichkeit“, wurden zunehmend funktional und schlicht ko
 nstruiert. Auf dieser Basis hielt die Massenfabrikation Einzug in die indus
 trielle Gesellschaft. Die Notwendigkeiten des Alltags- und Berufslebens und
  die Lebensverhältnisse machten eine Vielzahl verschiedener Betttypen notwe
 ndig, z.B. Etagenbetten, Klappbetten, Schrankbetten, Campingliegen, Hochbet
 ten, Pflegebetten oder Wasserbetten. So wundert es kaum, dass kreative Bett
 enbauer auf die Idee kamen, auch die zunächst exotisch wirkenden Rundbetten
  anzubieten.</p><p>Den Höhepunkt der Zeitreise bildete das diesjährige <a h
 ref="https://www.museum-kelkheim.de/index.php/moebel-des-jahres/moebel-des-
 jahres-2020">„<strong>Möbel des Jahres“</strong></a> – das Rundbett des Möb
 elhauses Stelzer.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Vom
 StrohsackzumRundbett_20.06.2021_4.JPG" alt="VomStrohsackzumRundbett 20.06.2
 021 4" width="560" height="280" /></p><p>Dirk Stelzer erzählte, wie die Ide
 e von einem Rundbett geboren und verwirklicht wurde. Nicht nur mussten neue
  Fertigungsweisen und Geschäftsbeziehungen entwickelt werden, man benötigte
  auch viel Mut, das Risiko auf sich zu nehmen. Immerhin entwickelte sich di
 eses ungewöhnliche Möbel zu einem Erfolg, ca. 1000 Rundbetten wurden in Deu
 tschland verkauft.</p><p>Im Museum Kelkheim fanden sich noch die wichtigste
 n Bestandteile eines alten Rundbettes. Die Firma Stelzer hatte noch alle Ze
 ichnungen in ihrem Archiv und konnte das Rundbett vom Museumsspeicher resta
 urieren.</p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/VomStrohsack
 zumRundbett_20.06.2021_5.JPG" alt="VomStrohsackzumRundbett 20.06.2021 5" wi
 dth="560" height="280" /></p><p>Bis Ende dieses Jahres wird dieses attrakti
 ve Objekt noch als „Möbel des Jahres“ im Museum zu besichtigen sein, dann w
 andert es wahrscheinlich für eine gewisse Zeit in einen Ausstellungsraum de
 s Möbelhauses Stelzer. Danach, so wünschen sich die Vorsitzenden des Museum
 svereins, sollte es als ein Paradestück im neuen Museum einen angemessenen 
 Platz finden.</p><p>Text und Folien: Rüdiger Kraatz</p><p>Fotos: Jürgen Moo
 g</p>
CONTACT:Dorothee Sommer (Tel.: 06174 9685492 oder per E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)
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