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SUMMARY:Hochbehälter Gundelhardt - „Innenraum zum Anfassen“ (Artikel von Marianne Bopp)
LOCATION:Hochbehälter Gundelhardt im Stadtwald
DESCRIPTION:Tage der Industriekultur 2023\nFokusthema: Thema Wasser\n\nHochbehälter Gun
 delhardt\n„Innenraum zum Anfassen“\nam Donnerstag, 31. August und \nFreitag
 , 1. September 2023 jeweils um 15:00 Uhr \nDie „Tage der Industriekultur“ f
 anden in diesem Jahr schon zum 21. Mal statt. Nach den trockenen letzten So
 mmern war die Wahl des Fokusthemas fast zwingend: WASSER.\nDazu boten die S
 tadt Kelkheim (Taunus) und der Museumsverein Kelkheim e.V. die Veranstaltun
 g HOCHBEHÄLTER GUNDELHARDT – INNENRAUM ZUM ANFASSEN an. \n\nJeweils ca. 25 
 Interessierte waren zu Fuß oder mit dem Rad die Gundelhardt hinaufgekommen.
  Vor dem Hochbehälter begrüßte sie Erster Stadtrat Dirk Hofmann.\n\nMit Kar
 ten und Bildern nahm Marianne Bopp vom Museumsverein Kelkheim e.V. die Gäst
 e mit auf eine Zeitreise entlang des Liederbachs. Der Schwerpunkt lag auf s
 einer Bedeutung für die Industrialisierung der Möbelstadt Kelkheim. Die Müh
 len des heutigen Stadtgebiets können als Vorläufer gelten. Das Wissen um ih
 re Mechanik, z.B. zu Zahnrädern und Transmissionen, war ein entscheidender 
 Baustein für die Dampfmaschinen. Beispiele für deren Nutzung waren die (Bür
 o-)Möbelfabrik Dichmann und das Sägewerk Diehl. Eine besondere Form der Dam
 pfmaschine – eine Lokomobile – setzte Johann Wolf in seiner Ersten Taunus-M
 öbelfabrik in Münster ein, ebenfalls mit Dampf aus Liederbachwasser.\nZurüc
 k in der Gegenwart ging es ins Innere der Anlage. Wassermeister Christian S
 chmitt war es besonders wichtig, alles für den Laien verständlich zu erklär
 en. Daher forderte er die Besucher auch auf, ohne Scheu jederzeit Fragen zu
  stellen. \n\nEr begann die Besichtigung an der Schautafel zur Wasserversor
 gung ganz Kelkheims mitsamt aller Stadtteile. Wichtig ist dabei, dass die K
 apazität der Brunnen und Schürfungen im Taunus begrenzt ist und dass auch d
 er Zufluss durch Hessenwasser nicht beliebig erhöht werden kann. \n\nIm Tie
 fgeschoss überraschte u.a. die Größe der grauen Eisen-Rohre. Viele Fragen k
 amen auf – z.B. zum Material der Rohre, zum pH-Wert des Kelkheimer Wassers,
  zu automatisch nachts laufenden Beregnungsanlagen in Privatgärten und zu P
 roblemen mit Zisternen - und alle wurden detailliert beantwortet. \n\nSchli
 eßlich ging es in das Herzstück: die beiden größten Hochbehälter der Stadt 
 mit jeweils 2.000 m³ Trinkwasser. Am Ende der Veranstaltung waren alle Besu
 cher stark beeindruckt, wie komplex die Steuerung der Trinkwasserversorgung
  ist und über die große Verantwortung, die der Wassermeister rund um die Uh
 r dafür trägt, dass wir alle jederzeit sorglos den Hahn aufdrehen können.\n
 Text: Marianne Bopp\nFotos: Jürgen Moog\n
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 24pt; color: #000080
 ;"><strong>Tage der Industriekultur&nbsp;2023</strong></span></p><p style="
 text-align: center;"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #3366ff;"
 >Fokusthema: Thema Wasser</span></strong></p><p style="text-align: center;"
 ><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/HochbehälterGundelhardt.jp
 g" alt="HochbehälterGundelhardt" width="560" height="315" /></p><p style="t
 ext-align: center;"><span style="font-size: 24pt; color: #0000ff;"><strong>
 Hochbehälter Gundelhardt</strong></span></p><p style="text-align: center;">
 <span style="font-size: 24pt; color: #0000ff;"><strong>„Innenraum zum Anfas
 sen“</strong></span></p><p style="text-align: center;"><strong><span style=
 "font-size: 14pt;">am Donnerstag, 31. August und </span></strong></p><p sty
 le="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Freitag, 1.
  September 2023 jeweils um 15:00 Uhr</span> </strong></p><p><span style="fo
 nt-size: 10pt;">Die „Tage der Industriekultur“ fanden in diesem Jahr schon 
 zum 21. Mal statt. Nach den trockenen letzten Sommern war die Wahl des Foku
 sthemas fast zwingend: WASSER.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">
 Dazu boten die Stadt Kelkheim (Taunus) und der Museumsverein Kelkheim e.V. 
 die Veranstaltung HOCHBEHÄLTER GUNDELHARDT – INNENRAUM ZUM ANFASSEN an. </s
 pan></p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Tage_der_Industr
 iekultur_Hochbehälter_Gundelhardt_31.08.2023_01.JPG" alt="Tage der Industri
 ekultur Hochbehälter Gundelhardt 31.08.2023 01" width="560" height="280" />
 </p><p><span style="font-size: 10pt;">Jeweils ca. 25 Interessierte waren zu
  Fuß oder mit dem Rad die Gundelhardt hinaufgekommen. Vor dem Hochbehälter 
 begrüßte sie Erster Stadtrat Dirk Hofmann.</span></p><p><img src="https://w
 ww.museum-kelkheim.de/images/Tage_der_Industriekultur_Hochbehälter_Gundelha
 rdt_31.08.2023_02.JPG" alt="Tage der Industriekultur Hochbehälter Gundelhar
 dt 31.08.2023 02" width="560" height="280" /></p><p><span style="font-size:
  10pt;">Mit Karten und Bildern nahm Marianne Bopp vom Museumsverein Kelkhei
 m e.V. die Gäste mit auf eine Zeitreise entlang des Liederbachs. Der Schwer
 punkt lag auf seiner Bedeutung für die Industrialisierung der Möbelstadt Ke
 lkheim. Die Mühlen des heutigen Stadtgebiets können als Vorläufer gelten. D
 as Wissen um ihre Mechanik, z.B. zu Zahnrädern und Transmissionen, war ein 
 entscheidender Baustein für die Dampfmaschinen. Beispiele für deren Nutzung
  waren die (Büro-)Möbelfabrik Dichmann und das Sägewerk Diehl. Eine besonde
 re Form der Dampfmaschine – eine Lokomobile – setzte Johann Wolf in seiner 
 Ersten Taunus-Möbelfabrik in Münster ein, ebenfalls mit Dampf aus Liederbac
 hwasser.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Zurück in der Gegenwar
 t ging es ins Innere der Anlage. Wassermeister Christian Schmitt war es bes
 onders wichtig, alles für den Laien verständlich zu erklären. Daher fordert
 e er die Besucher auch auf, ohne Scheu jederzeit Fragen zu stellen. </span>
 </p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Tage_der_Industrieku
 ltur_Hochbehälter_Gundelhardt_31.08.2023_03.JPG" alt="Tage der Industriekul
 tur Hochbehälter Gundelhardt 31.08.2023 03" width="560" height="280" /></p>
 <p><span style="font-size: 10pt;">Er begann die Besichtigung an der Schauta
 fel zur Wasserversorgung ganz Kelkheims mitsamt aller Stadtteile. Wichtig i
 st dabei, dass die Kapazität der Brunnen und Schürfungen im Taunus begrenzt
  ist und dass auch der Zufluss durch Hessenwasser nicht beliebig erhöht wer
 den kann. </span></p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Tag
 e_der_Industriekultur_Hochbehälter_Gundelhardt_31.08.2023_04.JPG" alt="Tage
  der Industriekultur Hochbehälter Gundelhardt 31.08.2023 04" width="560" he
 ight="280" /></p><p><span style="font-size: 10pt;">Im Tiefgeschoss überrasc
 hte u.a. die Größe der grauen Eisen-Rohre. Viele Fragen kamen auf – z.B. zu
 m Material der Rohre, zum pH-Wert des Kelkheimer Wassers, zu automatisch na
 chts laufenden Beregnungsanlagen in Privatgärten und zu Problemen mit Ziste
 rnen - und alle wurden detailliert beantwortet. </span></p><p><img src="htt
 ps://www.museum-kelkheim.de/images/Tage_der_Industriekultur_Hochbehälter_Gu
 ndelhardt_31.08.2023_05.JPG" alt="Tage der Industriekultur Hochbehälter Gun
 delhardt 31.08.2023 05" width="560" height="280" /></p><p><span style="font
 -size: 10pt;">Schließlich ging es in das Herzstück: die beiden größten Hoch
 behälter der Stadt mit jeweils 2.000 m³ Trinkwasser. Am Ende der Veranstalt
 ung waren alle Besucher stark beeindruckt, wie komplex die Steuerung der Tr
 inkwasserversorgung ist und über die große Verantwortung, die der Wassermei
 ster rund um die Uhr dafür trägt, dass wir alle jederzeit sorglos den Hahn 
 aufdrehen können.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Text: Mariann
 e Bopp</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Fotos: Jürgen Moog</span
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