BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//jEvents 2.0 for Joomla//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20231029T020000
RDATE:20240331T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20241027T020000
RDATE:20250330T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20251026T020000
RDATE:20260329T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20261025T020000
RDATE:20270328T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20271031T020000
RDATE:20280326T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20281029T020000
RDATE:20290325T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20291028T020000
RDATE:20300331T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20301027T020000
RDATE:20310330T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20311026T020000
RDATE:20320328T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:Europe/Berlin CET
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20230421T150000
RDATE:20231029T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20240331T030000
RDATE:20241027T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20250330T030000
RDATE:20251026T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20260329T030000
RDATE:20261025T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20270328T030000
RDATE:20271031T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20280326T030000
RDATE:20281029T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20290325T030000
RDATE:20291028T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20300331T030000
RDATE:20301027T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20310330T030000
RDATE:20311026T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:Europe/Berlin CEST
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:2b211777b77200384fbde8088a1328d3
CATEGORIES:Termine
CREATED:20240101T171626
SUMMARY:Zeitreise in das historische Eppenhain (Artikel von Julian Wirth)
LOCATION:Kelkheim-Eppenhain
DESCRIPTION:<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt; color: #ff6600
 ;"><strong>KELKHEIM KENNENLERNEN 2024</strong></span></p><p>&nbsp;</p><p st
 yle="text-align: center;">&nbsp;<span style="color: #ff0000; font-size: 36p
 t;"><strong>Zeitreise</strong></span></p><p style="text-align: center;"><sp
 an style="color: #ff0000; font-size: 24pt;"><strong>in das historische Eppe
 nhain</strong></span></p><p style="text-align: center;"><span style="font-s
 ize: 14pt; color: #800000;">Von Revolutionären, Villen, Nationalsozialisten
  und einem engagierten Lehrer</span></p><p style="text-align: center;"><spa
 n style="font-size: 12pt;"><strong><span style="color: #800000;">Eine Erleb
 nisführung mit Museumspädagogin Marianne Bopp und Stadtarchivar Julian Wirt
 h</span></strong></span></p><p style="text-align: center;"><span style="fon
 t-size: 12pt;">am Sonntag, 21. April 2024, um 15:00 Uhr</span></p><p><span 
 style="font-size: 10pt;">Eppenhain ist die unbestrittene Perle des Taunus!&
 nbsp;</span><span style="font-size: 10pt;">Doch diese Perle ist vom Kelkhei
 mer Stadtgebiet verhältnismäßig weit entfernt, eine Straße führt hinein, di
 e gleiche Straße führt hinaus, klein und versteckt, umgeben von Bergen.</sp
 an></p><p><span style="font-size: 10pt;">An jenem Tag, als Marianne Bopps u
 nd Julian Wirths Führung stattfand, war es kalt und bewölkt. Am Morgen hatt
 e es sogar noch geschneit. Und das Mitte April.</span></p><p><span style="f
 ont-size: 10pt;">Die Museumspädagogin und der Archivar rechneten nicht mit 
 besonders vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Vielleicht 10, maximal 20
 . Überlegten sogar, ob die Führung abgesagt werden müsse. Doch letztlich wa
 r Absagen keine Option.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Etwa ei
 ne halbe Stunde vor Führungsbeginn trafen sich Bopp und Wirth, um noch eini
 ge Details zu klären. Es dauerte nicht lange und die ersten Interessierten 
 trafen an der Turnhalle, dem Startpunkt der Führung, ein.</span><span style
 ="font-size: 10pt;">Und es wurden immer mehr. Zum Schluss zählte Petra Krau
 se vom Museumsverein Kelkheim rund 100 Personen. Große Verwunderung über di
 ese “Masse” beschreibt treffend, was Marianne Bopp und Julian Wirth empfand
 en. Vielleicht auch ein Hauch von Lampenfieber.</span></p><p><span style="f
 ont-size: 10pt;"><img src="images/Führung_JWirth_MBopp_Eppenhain_21.04.2024
 _1.JPG" alt="Führung JWirth MBopp Eppenhain 21.04.2024 1" width="560" heigh
 t="280" /></span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Unter den 100 Person
 en waren auch und im Besonderen viele Eppenhainer, die an der „Zeitreise“ t
 eilnehmen wollten. Das Taunusdorf zeigte Präsenz.&nbsp;</span></p><p><span 
 style="font-size: 10pt;">Julian Wirth begann die Führung, indem er sich für
  die unerwartet hohe Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedankte. Do
 ch dann ging er in medias res. Schließlich ist Eppenhain vollgepackt mit Ge
 schichte.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;"><img src="images/Führ
 ung_JWirth_MBopp_Eppenhain_21.04.2024_2.JPG" alt="Führung JWirth MBopp Eppe
 nhain 21.04.2024 2" width="560" height="280" /></span></p><p><span style="f
 ont-size: 10pt;">Einer Geschichte, die 1285 mit der ersten urkundlichen Erw
 ähnung beginnt. Die Herren von Eppstein verlangten darin kastrierte und gem
 ästete Hähne.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Dass der sagenhaf
 te Ritter und Erbauer der Eppsteiner Burg Eppo das Dorf gegründet habe, geh
 ört aber wohl eher in das Reich der Mythen, ist jedenfalls nicht belegt.</s
 pan></p><p><span style="font-size: 10pt;"><img src="images/Führung_JWirth_M
 Bopp_Eppenhain_21.04.2024_3.JPG" alt="Führung JWirth MBopp Eppenhain 21.04.
 2024 3" width="560" height="280" /></span></p><p><span style="font-size: 10
 pt;">Die Schar setzte sich in Bewegung, auf dem Weg zur nächsten Station de
 r Führung.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;"><img src="images/Epp
 enhain_Haus_Tanneck.jpg" alt="Eppenhain Haus Tanneck" width="560" height="4
 02" /></span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Marianne Bopp wusste vie
 l über das verwunschen wirkende Haus Tanneck zu berichten. Es handelte sich
  einst um ein Landheim der Frankfurter Bettinaschule. Auch über das Haus Ro
 ssert wusste sie bestens Bescheid, sprach über die „gute alte Zeit“, als de
 r Fremdenverkehr in Eppenhain noch boomte.</span></p><p><span style="font-s
 ize: 10pt;">Weiter ging es in Richtung Friedenslinde. Julian Wirth erzählte
  der „Menschenmenge“ die (Vor)geschichte des 30jährigen Krieges. Erzählte ü
 ber Kometen im Jahr 1619, den Zorn des lieben Gottes, Monarchen, Adelshäuse
 r, Staaten, Macht und das schreckliche Leiden der kleinen Leute, auch in Ep
 penhain. Erzählte, dass wir bis heute Auswirkungen dieses Krieges spüren, d
 ass sogar die Nachnamen heutiger Eppenhainerinnen seine Geschichte erzählen
 .&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</span></p><p><span style
 ="font-size: 10pt;"><img src="images/Führung_JWirth_MBopp_Eppenhain_21.04.2
 024_5.JPG" alt="Führung JWirth MBopp Eppenhain 21.04.2024 5" width="560" he
 ight="280" /></span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Marianne Bopp war
  es, die uns aus dem Krieg errettete und von der Schule des Dorfes sowie de
 m sogenannten Theodorhaus erzählte. Die Schule war einst mehr als nur Bildu
 ngseinrichtung. In ihr war auch das Badehaus der Gemeinde untergebracht. Da
 s Theodorhaus wiederum war eine soziale Einrichtung für mittellose Näherinn
 en. Hier, im Taunus, war es ihnen möglich, sich von den Strapazen ihres müh
 seligen Alltags zu erholen. Stifterin war Freifrau von Knoop, eine reiche W
 ohltäterin aus Wiesbaden.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;"><img 
 src="images/Führung_JWirth_MBopp_Eppenhain_21.04.2024_6.JPG" alt="Führung J
 Wirth MBopp Eppenhain 21.04.2024 6" width="560" height="280" /></span></p><
 p><span style="font-size: 10pt;">Doch das für Eppenhain sicherlich bedeuten
 dste Haus trägt den Namen Montesita. Bopp erklärte, dass es von niemand Ger
 ingerem als August Gasser 1895 errichtet worden war. Gasser kann zu Recht a
 ls der Modernisierer Eppenhains gelten. Das Kurhaus Montesita gab er in Auf
 trag und begründete damit den Aufstieg des Taunusdorfes zum beliebten und a
 ttraktiven Luftkurort. Wirth ergänzte, dass in den 1960er Jahren jährlich m
 anchmal über 10.000 Übernachtungen gezählt wurden.&nbsp;</span></p><p><img 
 src="images/Führung_JWirth_MBopp_Eppenhain_21.04.2024_7.JPG" alt="Führung J
 Wirth MBopp Eppenhain 21.04.2024 7" width="560" height="280" /></p><p><span
  style="font-size: 10pt;">Vom “Kurhaus” ging es nun in Richtung Kirche. St.
  Josef wurde 1908 geweiht, so wusste Wirth zu berichten. Über Jahrhunderte 
 hinweg blieb den Eppenhainer nichts anderes übrig, als nach Schloßborn oder
  Fischbach zu ziehen, um die Hl. Messe zelebrieren zu können. Zwar gab es O
 rte der Andacht, doch erst der Kirchenbau brachte eine dauerhafte und zufri
 edenstellende Lösung. Die Eppenhainer packten dabei tatkräftig mit an und s
 pendeten. </span></p><p><img src="images/Führung_JWirth_MBopp_Eppenhain_21.
 04.2024_8.JPG" alt="Führung JWirth MBopp Eppenhain 21.04.2024 8" width="560
 " height="280" /></p><p><span style="font-size: 10pt;">Überhaupt wurde der 
 ganze Kirchenbau erst durch eine Spende ermöglicht. Eine fromme Frau aus Br
 eslau gab das notwendige Startkapital.&nbsp;</span></p><p><span style="font
 -size: 10pt;">Und weiter, immer weiter ging es. Eppenhain ist unerschöpflic
 h an Geschichte und Geschichten. Julian Wirth sprach über das alte Rathaus,
  das lange Zeit gar kein Rathaus, sondern ein Schulhaus mit Andachtsraum wa
 r. Erzählte von der Villa Waldrausch und ihrem Erbauer, einem reichen Kaufm
 ann in französischen Diensten.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size: 1
 0pt;">Eine der sicherlich faszinierendsten Eppenhainer Geschichten ist - so
  meint zumindest Wirth - diejenige der Villa Hochschild. Einst Sommerreside
 nz eines Industriellen jüdischen Glaubens, später enteignet im Dritten Reic
 h und durch die Stadt Frankfurt an die SA verpachtet. Noch heute befindet s
 ich die Villa im Besitz Frankfurts. Eine angemessene Entschädigung hat verm
 utlich nie stattgefunden. Ein Stück NS-Geschichte mitten in Eppenhain. Man 
 würde es nicht unbedingt vermuten.</span></p><p style="text-align: center;"
 ><img src="images/Eppenhain_Atzelbergturm.jpg" alt="Eppenhain Atzelbergturm
 " width="400" height="437" /></p><p><span style="font-size: 10pt;">Den Absc
 hluss bildete der Atzelbergturm. Gerade erst 2023 eröffnet, geht er auf sei
 nen Vor-Vor-Vorgänger, den Luisenturm von 1914 zurück.</span></p><p><span s
 tyle="font-size: 10pt;">Marianne Bopp und Julian Wirth sprechen den zahlrei
 chen Besucherinnen und Besuchern der Führung ihren Dank aus. Es hat großen 
 Spaß gemacht. Schließlich sind es am Ende die Eppenhainer, die ihr Dorf zur
  Perle des Taunus machen.</span> &nbsp;</p><p>Text: Julian Wirth</p><p>Foto
 s: Wolfgang Pfankuch</p>
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt; color: #ff6600
 ;"><strong>KELKHEIM KENNENLERNEN 2024</strong></span></p><p>&nbsp;</p><p st
 yle="text-align: center;">&nbsp;<span style="color: #ff0000; font-size: 36p
 t;"><strong>Zeitreise</strong></span></p><p style="text-align: center;"><sp
 an style="color: #ff0000; font-size: 24pt;"><strong>in das historische Eppe
 nhain</strong></span></p><p style="text-align: center;"><span style="font-s
 ize: 14pt; color: #800000;">Von Revolutionären, Villen, Nationalsozialisten
  und einem engagierten Lehrer</span></p><p style="text-align: center;"><spa
 n style="font-size: 12pt;"><strong><span style="color: #800000;">Eine Erleb
 nisführung mit Museumspädagogin Marianne Bopp und Stadtarchivar Julian Wirt
 h</span></strong></span></p><p style="text-align: center;"><span style="fon
 t-size: 12pt;">am Sonntag, 21. April 2024, um 15:00 Uhr</span></p><p><span 
 style="font-size: 10pt;">Eppenhain ist die unbestrittene Perle des Taunus!&
 nbsp;</span><span style="font-size: 10pt;">Doch diese Perle ist vom Kelkhei
 mer Stadtgebiet verhältnismäßig weit entfernt, eine Straße führt hinein, di
 e gleiche Straße führt hinaus, klein und versteckt, umgeben von Bergen.</sp
 an></p><p><span style="font-size: 10pt;">An jenem Tag, als Marianne Bopps u
 nd Julian Wirths Führung stattfand, war es kalt und bewölkt. Am Morgen hatt
 e es sogar noch geschneit. Und das Mitte April.</span></p><p><span style="f
 ont-size: 10pt;">Die Museumspädagogin und der Archivar rechneten nicht mit 
 besonders vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Vielleicht 10, maximal 20
 . Überlegten sogar, ob die Führung abgesagt werden müsse. Doch letztlich wa
 r Absagen keine Option.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Etwa ei
 ne halbe Stunde vor Führungsbeginn trafen sich Bopp und Wirth, um noch eini
 ge Details zu klären. Es dauerte nicht lange und die ersten Interessierten 
 trafen an der Turnhalle, dem Startpunkt der Führung, ein.</span><span style
 ="font-size: 10pt;">Und es wurden immer mehr. Zum Schluss zählte Petra Krau
 se vom Museumsverein Kelkheim rund 100 Personen. Große Verwunderung über di
 ese “Masse” beschreibt treffend, was Marianne Bopp und Julian Wirth empfand
 en. Vielleicht auch ein Hauch von Lampenfieber.</span></p><p><span style="f
 ont-size: 10pt;"><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Führung_JW
 irth_MBopp_Eppenhain_21.04.2024_1.JPG" alt="Führung JWirth MBopp Eppenhain 
 21.04.2024 1" width="560" height="280" /></span></p><p><span style="font-si
 ze: 10pt;">Unter den 100 Personen waren auch und im Besonderen viele Eppenh
 ainer, die an der „Zeitreise“ teilnehmen wollten. Das Taunusdorf zeigte Prä
 senz.&nbsp;</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Julian Wirth begann
  die Führung, indem er sich für die unerwartet hohe Anzahl an Teilnehmerinn
 en und Teilnehmern bedankte. Doch dann ging er in medias res. Schließlich i
 st Eppenhain vollgepackt mit Geschichte.</span></p><p><span style="font-siz
 e: 10pt;"><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Führung_JWirth_MB
 opp_Eppenhain_21.04.2024_2.JPG" alt="Führung JWirth MBopp Eppenhain 21.04.2
 024 2" width="560" height="280" /></span></p><p><span style="font-size: 10p
 t;">Einer Geschichte, die 1285 mit der ersten urkundlichen Erwähnung beginn
 t. Die Herren von Eppstein verlangten darin kastrierte und gemästete Hähne.
 </span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Dass der sagenhafte Ritter und
  Erbauer der Eppsteiner Burg Eppo das Dorf gegründet habe, gehört aber wohl
  eher in das Reich der Mythen, ist jedenfalls nicht belegt.</span></p><p><s
 pan style="font-size: 10pt;"><img src="https://www.museum-kelkheim.de/image
 s/Führung_JWirth_MBopp_Eppenhain_21.04.2024_3.JPG" alt="Führung JWirth MBop
 p Eppenhain 21.04.2024 3" width="560" height="280" /></span></p><p><span st
 yle="font-size: 10pt;">Die Schar setzte sich in Bewegung, auf dem Weg zur n
 ächsten Station der Führung.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;"><i
 mg src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Eppenhain_Haus_Tanneck.jpg" a
 lt="Eppenhain Haus Tanneck" width="560" height="402" /></span></p><p><span 
 style="font-size: 10pt;">Marianne Bopp wusste viel über das verwunschen wir
 kende Haus Tanneck zu berichten. Es handelte sich einst um ein Landheim der
  Frankfurter Bettinaschule. Auch über das Haus Rossert wusste sie bestens B
 escheid, sprach über die „gute alte Zeit“, als der Fremdenverkehr in Eppenh
 ain noch boomte.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Weiter ging es
  in Richtung Friedenslinde. Julian Wirth erzählte der „Menschenmenge“ die (
 Vor)geschichte des 30jährigen Krieges. Erzählte über Kometen im Jahr 1619, 
 den Zorn des lieben Gottes, Monarchen, Adelshäuser, Staaten, Macht und das 
 schreckliche Leiden der kleinen Leute, auch in Eppenhain. Erzählte, dass wi
 r bis heute Auswirkungen dieses Krieges spüren, dass sogar die Nachnamen he
 utiger Eppenhainerinnen seine Geschichte erzählen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&
 nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</span></p><p><span style="font-size: 10pt;"><img s
 rc="https://www.museum-kelkheim.de/images/Führung_JWirth_MBopp_Eppenhain_21
 .04.2024_5.JPG" alt="Führung JWirth MBopp Eppenhain 21.04.2024 5" width="56
 0" height="280" /></span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Marianne Bop
 p war es, die uns aus dem Krieg errettete und von der Schule des Dorfes sow
 ie dem sogenannten Theodorhaus erzählte. Die Schule war einst mehr als nur 
 Bildungseinrichtung. In ihr war auch das Badehaus der Gemeinde untergebrach
 t. Das Theodorhaus wiederum war eine soziale Einrichtung für mittellose Näh
 erinnen. Hier, im Taunus, war es ihnen möglich, sich von den Strapazen ihre
 s mühseligen Alltags zu erholen. Stifterin war Freifrau von Knoop, eine rei
 che Wohltäterin aus Wiesbaden.</span></p><p><span style="font-size: 10pt;">
 <img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Führung_JWirth_MBopp_Eppenh
 ain_21.04.2024_6.JPG" alt="Führung JWirth MBopp Eppenhain 21.04.2024 6" wid
 th="560" height="280" /></span></p><p><span style="font-size: 10pt;">Doch d
 as für Eppenhain sicherlich bedeutendste Haus trägt den Namen Montesita. Bo
 pp erklärte, dass es von niemand Geringerem als August Gasser 1895 errichte
 t worden war. Gasser kann zu Recht als der Modernisierer Eppenhains gelten.
  Das Kurhaus Montesita gab er in Auftrag und begründete damit den Aufstieg 
 des Taunusdorfes zum beliebten und attraktiven Luftkurort. Wirth ergänzte, 
 dass in den 1960er Jahren jährlich manchmal über 10.000 Übernachtungen gezä
 hlt wurden.&nbsp;</span></p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/ima
 ges/Führung_JWirth_MBopp_Eppenhain_21.04.2024_7.JPG" alt="Führung JWirth MB
 opp Eppenhain 21.04.2024 7" width="560" height="280" /></p><p><span style="
 font-size: 10pt;">Vom “Kurhaus” ging es nun in Richtung Kirche. St. Josef w
 urde 1908 geweiht, so wusste Wirth zu berichten. Über Jahrhunderte hinweg b
 lieb den Eppenhainer nichts anderes übrig, als nach Schloßborn oder Fischba
 ch zu ziehen, um die Hl. Messe zelebrieren zu können. Zwar gab es Orte der 
 Andacht, doch erst der Kirchenbau brachte eine dauerhafte und zufriedenstel
 lende Lösung. Die Eppenhainer packten dabei tatkräftig mit an und spendeten
 . </span></p><p><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Führung_JWi
 rth_MBopp_Eppenhain_21.04.2024_8.JPG" alt="Führung JWirth MBopp Eppenhain 2
 1.04.2024 8" width="560" height="280" /></p><p><span style="font-size: 10pt
 ;">Überhaupt wurde der ganze Kirchenbau erst durch eine Spende ermöglicht. 
 Eine fromme Frau aus Breslau gab das notwendige Startkapital.&nbsp;</span><
 /p><p><span style="font-size: 10pt;">Und weiter, immer weiter ging es. Eppe
 nhain ist unerschöpflich an Geschichte und Geschichten. Julian Wirth sprach
  über das alte Rathaus, das lange Zeit gar kein Rathaus, sondern ein Schulh
 aus mit Andachtsraum war. Erzählte von der Villa Waldrausch und ihrem Erbau
 er, einem reichen Kaufmann in französischen Diensten.&nbsp;</span></p><p><s
 pan style="font-size: 10pt;">Eine der sicherlich faszinierendsten Eppenhain
 er Geschichten ist - so meint zumindest Wirth - diejenige der Villa Hochsch
 ild. Einst Sommerresidenz eines Industriellen jüdischen Glaubens, später en
 teignet im Dritten Reich und durch die Stadt Frankfurt an die SA verpachtet
 . Noch heute befindet sich die Villa im Besitz Frankfurts. Eine angemessene
  Entschädigung hat vermutlich nie stattgefunden. Ein Stück NS-Geschichte mi
 tten in Eppenhain. Man würde es nicht unbedingt vermuten.</span></p><p styl
 e="text-align: center;"><img src="https://www.museum-kelkheim.de/images/Epp
 enhain_Atzelbergturm.jpg" alt="Eppenhain Atzelbergturm" width="400" height=
 "437" /></p><p><span style="font-size: 10pt;">Den Abschluss bildete der Atz
 elbergturm. Gerade erst 2023 eröffnet, geht er auf seinen Vor-Vor-Vorgänger
 , den Luisenturm von 1914 zurück.</span></p><p><span style="font-size: 10pt
 ;">Marianne Bopp und Julian Wirth sprechen den zahlreichen Besucherinnen un
 d Besuchern der Führung ihren Dank aus. Es hat großen Spaß gemacht. Schließ
 lich sind es am Ende die Eppenhainer, die ihr Dorf zur Perle des Taunus mac
 hen.</span> &nbsp;</p><p>Text: Julian Wirth</p><p>Fotos: Wolfgang Pfankuch<
 /p>
DTSTAMP:20260610T034707
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20240421T150000
SEQUENCE:0
TRANSP:OPAQUE
END:VEVENT
END:VCALENDAR